Paris FC unterlag am Mittwoch, dem 11. Februar, im Stade Charléty bei strömendem Regen mit 2:3 gegen Real Madrid im Hinspiel der Playoffs der Frauen-Champions-League. Die Pariserinnen trafen zuerst, wurden aber vor der Halbzeit überholt und verkürzten den Abstand spät im Spiel. Das Rückspiel in Madrid nächsten Mittwoch entscheidet über das Viertelfinale.
Das Spiel fand bei strömendem Regen im Stade Charléty statt. Paris FC startete stark, dominierte die Madrilenen und ging in der 10. Minute durch eine Volleyschuss der Slowenin Kaja Korosec nach einer Ecke von Maëlle Garbino in Führung (1:0). Die Pariserinnen unter Trainerin Sandrine Soubeyrand hielten ihren Vorsprung bis kurz vor der Pause, doch Real Madrid glich in der 39. Minute durch die Schottin Caroline Weir aus, die in dieser Saison fünf Champions-League-Tore erzielt hat, bevor die Kolumbianerin Athenea Del Castillo die Gäste in der 45. Minute in Führung brachte (2:1). nnIn der zweiten Hälfte glich sich das Spiel aus, da der Regen nachließ. Real Madrid baute seinen Vorsprung in der 83. Minute durch ein Tor der Kolumbianerin Linda Caicedo aus (3:1). Paris FC kam spät zurück: Maéline Mendy, die für Océane Picard eingewechselt wurde, traf in der 89. Minute zum 3:2 und hält minimale Hoffnungen für das Rückspiel am Leben. nn„Die Hoffnung ist noch da. Es ist nur 3:2“, sagte Verteidigerin Lou Bogaert gegenüber L'Équipe. „Es war ein Match auf hohem Niveau. Die Trainerin hat uns gesagt, wir sollen so weitermachen, zusammenhaltend bleiben, denn in der Einheit liegt die Stärke. Wir können hingehen und zwei Tore machen.“ nnParis FC, im Besitz der Familie Arnault und Red Bull und noch im Kaderschub, zeigte mehr defensive Stabilität als bei der jüngsten 0:3-Liga-Niederlage gegen Paris Saint-Germain. Das Team trifft PSG erneut im Halbfinale des Women's League Cup am Samstag und in der Liga am Sonntag. Trotz kürzlicher Heiman Niederlagen gegen FC Nantes und FC Fleury 91 bleiben sie im Rennen um Platz zwei in der Première Ligue.