Federico Barba, der italienische Verteidiger von Persib Bandung, soll angeblich aus familiären Gründen nach Europa zurückkehren, was eine Lücke in der Abwehr vor dem Spiel gegen Persija Jakarta schafft. Trainer Bojan Hodak betont, dass Barba noch unter Vertrag steht, während das Management drei Kandidaten als Ersatz ins Auge fasst. Das Transferfenster zur Saisonmitte öffnet am 10. Januar 2026.
Federico Barba, 32 Jahre alt, ehemaliger Spieler von AS Roma und Como, stieß zu Beginn der Super-League-Saison 2025/2026 zu Persib Bandung. Er wurde zu einer Schlüsselstütze in der Verteidigung und half, in der ersten Saisonhälfte wenige Gegentore zu kassieren. Allerdings gab es Gerüchte über seinen Abgang aufgrund von Anpassungsschwierigkeiten, Sehnsucht nach seiner Familie in Italien und Dengue-Fieber, das eine Erholung in seiner Heimat erforderte. Am 7. Januar 2026 wurde Barba im Stadion Gelora Bandung Lautan Api (GBLA) gesichtet, absolvierte aber nur Therapie und verpasste das Mannschaftstraining. Er hatte das vorherige Spiel gegen Persik Kediri wegen Verletzung verpasst. Auf Instagram bestätigte Barba: „Ich stimme euch voll und ganz zu! Persib braucht Spieler, die wirklich hier bleiben wollen. Tut mir leid, aber wegen meiner Familienprobleme ist mein Kopf nicht hier und ich muss zu ihnen zurück.“ Trainer Bojan Hodak sprach nach dem Training im GBLA am 7. Januar 2026 die Gerüchte an. „Schaut, es gibt immer Gerüchte und ich weiß, dass Barba hier Familienanpassungsprobleme hat. Aber er hat noch einen Vertrag (bei Persib)“, sagte er. Er fügte hinzu: „Wenn er einen Vertrag hat, bleibt er. Zu Gerüchten kann ich nichts sagen.“ Vor dem indonesischen El Clásico gegen Persija am 11. Januar 2026 im GBLA ist Barbás Ausstieg ein Schlag. Die Persib-Führung eilt nach Ersatz, da das Transferfenster vom 10. Januar bis 6. Februar 2026 geöffnet ist. Drei Namen im Gespräch: Enric Saborit (Spanier, 1,87 m, Ex-Atlético-Madrid-Jugend, jetzt AEK Larnaka); Junior Eldstal (malaysisch-schwedisch, eng mit Hodak von Johor Darul Ta'zim verbunden); und Renan Alves (Brasilianer, starker Verteidiger und Gefahr bei Standards). Alle drei sind noch an ihre aktuellen Clubs gebunden.