Philips fördert in Ägypten KI-gestützte Medizintechnik und flexible Finanzierungsoptionen, um die Gesundheitsziele des Landes zu unterstützen. General Manager Ahmad Makhlouf erläuterte diese Bemühungen in einem Interview mit Fokus auf Diagnosetools und Systemresilienz.
Philips präsentiert auf der Africa Health ExCon verschiedene neue Systeme, um Ägyptens Vision 2030 und die Strategie zur universellen Krankenversicherung zu unterstützen. Dazu gehören der Rembra CT-Scanner, der mit KI-Workflows 106 Bilder pro Sekunde erzeugt, die SmartSpeed Precise MR-Technologie, die Scans bis zu dreimal schneller macht, und das tragbare Flash Ultrasound System 5100 POC.
Das Unternehmen prüft zudem lokale Aufarbeitungseinrichtungen und KI-gestützte vorausschauende Wartung, um die Expertise in Ägypten auszubauen und Ausfallzeiten bei der Ausrüstung zu reduzieren. Makhlouf betonte, dass diese Schritte dabei helfen, den Übergang von Notfallreparaturen zu geplanten Eingriffen zu vollziehen.
Über Philips Capital können Krankenhäuser auf Leasingmodelle zugreifen, deren Zahlungen an die Nutzung oder die Implementierungsphasen gekoppelt sind. Aufgearbeitete Systeme der „Circular Edition“ kosten etwa 25 Prozent weniger als Neugeräte, wobei durchschnittlich 79 Prozent der Materialien wiederverwendet werden.
Makhlouf erklärte, dass Ägypten weiterhin ein Schlüsselmarkt bleibe und Partnerschaften mit öffentlichen und privaten Anbietern darauf abzielten, in den nächsten drei Jahren nachhaltige Lösungen bereitzustellen, die auf den lokalen Bedarf zugeschnitten sind.