Pokémon Pokopia, ein neues Life-Simulation-Spin-off, hat die höchste Metacritic-Bewertung aller Spiele der Pokémon-Reihe erreicht. Der Titel, der von Game Freak und Koei TeCMOS Omega Force gemeinsam entwickelt wurde, liegt bei 89 von 100 und übertrifft damit Pokémon Y mit 88. Rezensionen loben das gemütliche Gameplay und die innovative Nutzung der Figur Ditto.
Pokémon Pokopia, ein von Animal Crossing inspirierter Life-Sim in einer postapokalyptischen Pokémon-Welt, erhielt am 2. März 2026 die ersten Rezensionen vor dem Release am 5. März für Nintendo Switch 2. Laut den neuesten Aggregaten hält es eine Metacritic-Note von 89, was es zum am besten bewerteten Pokémon-Spiel auf der Seite macht und Pokémon Y mit 88 sowie andere wie Pokémon X und Y, Black and White, Sun and Moon sowie HeartGold und SoulSilver mit 87 knapp übertrifft. Kritiker heben die einzigartige Prämisse hervor, bei der Spieler einen humanoiden Ditto steuern, der sich verwandelt, um Umgebungen wiederherzustellen und Lebensräume für Pokémon zu bauen. „Pokémon Pokopia ist ein Spiel voller Staunen, Erkundung und Revitalisierung, das ein gemütliches, befriedigendes Erlebnis ohne jegliche Gefahr bietet“, schreibt Brian Shea bei Game Informer. Die Mechaniken umfassen blockbasiertes Bauen ähnlich wie bei Minecraft, Ressourcensammlung und Crafting mit einer Echtzeit-Uhr, die Pokémon-Auftritte und Bauezeiten beeinflusst. Das Gameplay betont das Erstellen maßgeschneiderter Habitate, um Pokémon anzulocken und zufriedenzustellen, indem deren Komfortlevel gesteigert werden, um Shop-Items freizuschalten und voranzukommen. Habitate können überlappen, was strategische Platzierung erfordert, um Konflikte zu vermeiden, wie Zubats Vorliebe für dunkle Höhlen gegenüber Bulbasaurs Bedarf an Licht. „Ein kleiner Haken, der diesen sanft strategischen Aspekt verstärkt: Habitate können überlappen“, merkt Lottie Lynn von Eurogamer an. Dittos Transformationen, wie Leafage zum Grassenwachstum oder Rock Smash zum Freimachen von Blöcken, integrieren sich nahtlos mit Animationen, die seine wandelbare Natur betonen. Während die meisten Rezensionen positiv sind, weisen einige auf Schwächen hin. Stacey Henley von TheGamer kritisiert die Pokémon-Persönlichkeiten als generisch mit geteilten Sprichwörtern, die individuelle Züge nicht widerspiegeln. Das Spiel feiert das 30-jährige Jubiläum von Pokémon, indem es Kreaturen aller neun Generationen in einer revitalisierten Kanto-Region präsentiert und Nostalgie mit frischen Mechaniken verbindet. Die Noten können sich noch ändern, wenn weitere Rezensionen einlaufen.