Die Polizei in Sibbarp fordert Eltern dazu auf, ihre betrunkenen Kinder und Jugendlichen umgehend aus dem Bereich um das Kaltbadehaus abzuholen. Tausende Jugendliche haben sich dort in der Walpurgisnacht versammelt, wobei es zu einem hohen Grad an Trunkenheit und mehreren Schlägereien gekommen ist. Einsatzleiterin Ulrika Johansson gibt an, dass die Situation unter Kontrolle sei, das Hauptproblem jedoch der Alkohol darstelle.
In der Walpurgisnacht am 30. April 2026 kam es in der Nähe des Kaltbadehauses in Sibbarp, Skåne, zu Ausschreitungen. Die Polizei berichtet von einer großen Anzahl betrunkener Kinder und Jugendlicher – laut Einsatzleiterin Ulrika Johansson sind es "Tausende". Die Feierlichkeiten begannen friedlich mit Familien, eskalierten jedoch, als viele Jugendliche eintrafen.
Die Polizei hat zahlreiche Berichte über Schlägereien erhalten und einen Sammelpunkt für Eltern eingerichtet. "Ihre Kinder riskieren, zu Schaden zu kommen, wenn sie vor Ort bleiben", schreibt die Polizei auf Facebook und Instagram und fordert Erziehungsberechtigte auf, ihre Kinder sofort abzuholen. Johansson betont, dass die Polizei die Jugendlichen nicht selbst nach Hause transportieren könne und dass bereits mehrere Personen einen Krankenwagen benötigten.
"Wir sprechen von Tausenden. Es herrscht ein hoher Grad an Trunkenheit und es gibt ziemliche Probleme", sagt Johansson gegenüber Sydsvenskan. Sie fügt hinzu, dass die Ressourcen ausreichen, um die Lage zu bewältigen. Ein Elternteil bezeichnet die Situation als "schrecklich" und vergleicht sie mit einem Kriegsgebiet aus dem Vorjahr, merkt jedoch an, dass es dieses Jahr besser sei.
Ähnliche Appelle kamen von der Polizei in Malmö, Linköping und Stockholm, wo Jugendansammlungen an mehreren Orten außer Kontrolle geraten sind.