Präsidentin Claudia Sheinbaum hat vier Reformvorschläge an die Abgeordnetenkammer während der Sitzung am Dienstag geschickt. Die Initiativen betreffen Geschlechtergleichstellung, Diskriminierung in der Marine, eine Gedenkmünze und Anerkennung für Margarita Maza Parada. Jede wurde an spezifische Ausschüsse zur Prüfung überwiesen.
Zu Beginn der ordentlichen Sitzung in der Abgeordnetenkammer am Dienstag legte Präsidentin Claudia Sheinbaum vier Reforminitiativen vor. Die erste zielt darauf ab, die materielle Gleichstellung und die Geschlechterperspektive zu stärken und den Schutz für Frauen, Jugendliche, Mädchen und Jungen in verschiedenen Sekundärgesetzen zu verbessern. Dieser Vorschlag aktualisiert die Zuständigkeiten des Sekretariats für Frauen, das vor einem Jahr gegründet wurde, und betrifft Gesetze wie das Allgemeine Gleichstellungsgesetz zwischen Frauen und Männern, das Gesetz über den Zugang von Frauen zu einem Leben frei von Gewalt, den Nationalen Kodex für Zivil- und Familienverfahren, das Bundesgesetz über Arbeitnehmer im Dienst des Staates sowie die allgemeinen Gesetze zu Sozialentwicklung, Gesundheit und Bildung. Es wirkt sich auch auf das Sozialversicherungsgesetz, das Migrationsgesetz, das Allgemeine Gesetz über die Rechte von Mädchen, Jungen und Jugendlichen, das Gesetz des Instituts für Sicherheit und soziale Dienste für Staatsarbeiter, das Planungsgesetz, das Wohnungsbaugesetz, das Bundesarbeitsgesetz, das Bundesurheberrechtsgesetz, das Bundesgesetz zum Schutz des gewerblichen Eigentums und das Allgemeine Kulturgesetz und kulturelle Rechte aus. Diese Initiative wurde an den Ausschuss für Geschlechtergleichstellung überwiesen.
Die zweite fördert Gleichstellung und Nichtdiskriminierung bei Beförderungen im Marinepersonal, indem sie den rechtlichen Rahmen aktualisiert, um materielle Gleichstellung, Rechtssicherheit und Professionalisierung in der mexikanischen Marine zu gewährleisten. Sie wurde an den Marineausschuss überwiesen.
Die dritte beschreibt die Merkmale einer 20-Peso-Gedenkmünze zum 200. Jahrestag der Konsolidierung der Unabhängigkeit Mexikos auf See, die an den Finanz- und Kreditausschuss überwiesen wurde.
Zuletzt erklärt die vierte 2026 zum Jahr von Margarita Maza Parada, der Ehefrau von Benito Juárez, um ihr Erbe zu ehren, einschließlich ihrer kritischen Haltung in den USA gegenüber Gruppen, die den nationalen Kampf fremden Interessen unterordnen wollten. Diese wurde an den Ausschuss für Inneres und Bevölkerung überwiesen.