Ray Liotta lehnte Sopranos-Rolle ab, um weiteren Mafia-Part zu vermeiden

Der verstorbene Schauspieler Ray Liotta lehnte die Rolle des Ralph Cifaretto in HBOs The Sopranos ab, weil er während der Dreharbeiten zu Hannibal genug von Mafia-Themen hatte. Später stieß er in den Sopranos-Universum im Prequel-Film The Many Saints of Newark hinzu. Liottas Karriere war oft von Gangsterrollen geprägt, doch er zeigte auch Vielseitigkeit in anderen Genres.

Ray Liotta, berühmt für seine Darstellung des Gangsters Henry Hill im Film Goodfellas von Martin Scorsese aus dem Jahr 1990, übernahm häufig Kriminal- und Gangsterfiguren in seiner Karriere. Diese Typisierung brachte ihn fast in HBOs bahnbrechende Serie The Sopranos, doch er lehnte eine Schlüsselrolle ab. David Chase, der Schöpfer der Serie, bot Liotta die Rolle des unberechenbaren Gangsters Ralph Cifaretto an, die letztlich von Joe Pantoliano gespielt wurde. Pantoliano erhielt einen Emmy für seine Leistung in der von 1999 bis 2007 ausgestrahlten Serie, die das Fernsehdrama revolutionierte. In einem Interview mit The Guardian im Jahr 2012 erklärte Liotta seine Entscheidung: „Ich wollte keine weitere Mafia-Sache machen. Ich drehte gerade ‚Hannibal‘. Es fühlte sich damals einfach nicht richtig an.“ Zu jener Zeit arbeitete Liotta am Thriller Hannibal von 2001, der Fortsetzung zu The Silence of the Lambs. Gerüchte besagten, er sei für die Hauptrolle des Tony Soprano in Betracht gezogen worden, doch Liotta stellte klar, dass dies nicht zutraf. Jahre später bemühte sich Liotta eifrig um eine Beteiligung am Sopranos-Prequel-Film The Many Saints of Newark, der 2021 herauskam. Er reiste auf eigene Kosten nach New York, um Chase zu treffen, und sicherte sich die Rolle des Aldo „Hollywood Dick“ Moltisanti. Zurückblickend auf seine Entschlossenheit sagte Liotta gegenüber The Guardian: „Ich weiß wirklich nicht, was mich so entschlossen gemacht hat. Aber ich war es, und glücklicherweise hat es geklappt.“ Liottas Filmografie erstreckte sich über Krimidramen hinaus und umfasste Rollen in Blow (2001), Cop Land (1997) und Killing Them Softly (2012). Er bewies auch Flexibilität in Komödien wie Better Living Through Chemistry (2014) und Dramen wie Marriage Story (2019). Eine seiner letzten Rollen hatte er in der Netflix-Miniserie Black Bird von 2022, in der er Big Jim Keene spielte, den unterstützenden Vater des Häftlings Jimmy Keene (Taron Egerton). Die Sechsfolgen-Serie, basierend auf einer wahren Geschichte, schilderte Jimmys Deal mit dem FBI, um ein Geständnis des Serienmörders Larry Hall (Paul Walter Hauser) zu erlangen. Diese Rolle erlaubte Liotta, eine gesetzeskonforme Figur zu verkörpern, im Kontrast zu seinen üblichen harten Typen.

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