Arne Andersson fordert Region Stockholm auf, die obere Altersgrenze für Mammografie-Screenings abzuschaffen. Seine Frau erhielt kürzlich eine Krebserkrankung kurz nach ihrer letzten Routineuntersuchung. Er argumentiert, dass Frauen selbst entscheiden sollten, wie lange sie die Screenings fortsetzen möchten.
In einem Leserbrief, veröffentlicht in Dagens Nyheter am 27. November 2025, kritisiert Arne Andersson, ein Angehöriger einer Krebspatientin, die Politik von Region Stockholm zu Mammografien. Andersson berichtet, wie seine Frau eine Krebserkrankung diagnostiziert bekam, nachdem sie die obere Altersgrenze für Routine-Screenings überschritten hatte, was er als kritischen Versagen des Systems betrachtet.
»Es ist an der Zeit, dass Frauen selbst entscheiden, wie lange sie auf Brustkrebs untersucht werden wollen«, schreibt Andersson. Er schlägt vor, dass Frauen Zugang zu regelmäßigen Mammografie-Screenings haben sollten, solange sie es wünschen, anstatt durch eine administrative Grenze eingeschränkt zu werden. Andersson betont, dass es höchste Zeit für Region Stockholm sei, die Sache zu überdenken und Frauen mehr Autonomie in Gesundheitsfragen einzuräumen.
Der Hintergrund des Briefs ist persönlich: Anderssons Frau wurde kurz nach ihrer letzten Routineuntersuchung mit Brustkrebs diagnostiziert, was die Risiken altersbasierter Einschränkungen verdeutlicht. Der Brief wirft Fragen auf, wie Screening-Programme so gestaltet werden können, dass sie individuelle Bedürfnisse besser erfüllen, insbesondere bei älteren Frauen, die die Erkrankung später im Leben entwickeln könnten. Region Stockholm hat sich noch nicht zu dem Vorschlag geäußert, aber die Debatte über Altersgrenzen in der Krebsprävention tobt in Schweden seit mehreren Jahren.