Registraduría ermöglicht Nicht-binäre- und Trans-Kategorien in Dokumenten

Ab heute können nicht-binäre und trans Personen in Kolumbien das Feld 'sexo' in ihrem Zivilregister, Personalausweis und Bürgerausweis ändern. Das Nationale Zivilregisteramt hat die Kategorien 'no binario' (NB) und 'trans' (T) in physischen und digitalen Formaten eingeführt. Diese Änderung stellt einen Fortschritt bei der Gewährleistung von Rechten für diverse Geschlechtsidentitäten dar.

Das Nationale Zivilregisteramt hat die offizielle Einführung der Kategorien 'no binario' (NB) und 'trans' (T) in kolumbianischen Ausweisdokumenten angekündigt. Diese Anpassung, die für physische und digitale Formate gilt, ist das Ergebnis eines technischen und rechtlichen Prozesses, der 2024 begonnen wurde und die Änderung des Felds 'sexo' für Personen ermöglicht, die sich nicht als 'femenino' oder 'masculino' identifizieren.

Der nationale Registrator Hernán Penagos leitete die Ankündigung bei einer Veranstaltung im Casa LGBTI Sebastián Romero in Bogotá, wo die ersten digitalen Ausweise mit den neuen Kategorien überreicht wurden. 'Dieser Fortschritt ist ein bedeutender Schritt zur Gewährleistung von Rechten für die Bevölkerung mit diversen Geschlechtsidentitäten', hieß es in der Mitteilung der Behörde.

Um die Änderung vorzunehmen, müssen Personen eine öffentliche Urkunde vorlegen, die die Berichtigung der Komponente 'sexo' verlangt, was das Zivilregister und andere Dokumente aktualisiert. Die Umsetzung umfasste Änderungen an mehr als 80 Computersystemmodulen, Datenbankaktualisierungen und Anpassungen an den nationalen Identitätsverifizierungssystemen.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Geschlechtervielfalt anzuerkennen und die offizielle Abbildung individueller Identitäten zu erleichtern, was zu inklusiveren Prozessen in Kolumbien beiträgt.

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