Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf haben zwei neue Verfahren entwickelt, um persistente PFAS-Chemikalien abzubauen.
Ein Forschungsteam am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf arbeitet an Methoden zum Abbau von PFAS. Die Chemikalien werden seit den 1950er Jahren in Produkten wie Kältemitteln und Antihaftbeschichtungen eingesetzt und reichern sich in Wasser, Boden und Lebewesen an.
Die Verfahren umfassen hydrodynamische Kavitation und kaltes atmosphärisches Plasma mit Gasdispersion. Tests zeigten, dass Perfluoroktansulfonsäure im Leitungswasser zerlegt werden konnte.
Sebastian Reinecke vom HZDR erklärte die Prozesse. Beide Methoden sollen nun zur Marktreife gebracht werden, um belastetes Wasser effizient zu reinigen.
Die Arbeiten stehen im Kontext der Nationalen Wasserstrategie zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in Deutschland.