Aryna Sabalenka und Jessica Pegula lieferten sich vor Wimbledon ein lockeres Wortgefecht, während sie gemeinsam im All England Club trainierten. Die Weltranglistenerste blickte auf ihre 0:6-Niederlage im dritten Satz gegen Pegula im Halbfinale von Berlin zurück. Beide Spielerinnen sind so gesetzt, dass sie im Wimbledon-Halbfinale aufeinandertreffen könnten.
Während einer Trainingseinheit mit Mikrofon auf dem Center Court beschrieb Sabalenka das Berliner Ergebnis gegenüber der Interviewerin Laura Robson. „Sie hat mich wirklich wie ein Baby gedemütigt“, sagte sie, fügte jedoch hinzu, dass sie weiterhin ein gutes Verhältnis zu Pegula pflege. Pegula äußerte sich überrascht über das gemeinsame Training, das von Robson und nicht von den Spielerinnen selbst organisiert worden war. „Ich war schockiert“, sagte Pegula. Sabalenka stellte schnell klar, dass es keine direkte Anfrage gegeben habe. Sabalenka, die an Nummer eins gesetzte Spielerin, startet gegen die Qualifikantin Teodora Kostović. Pegula, an vierter Stelle gesetzt, trifft in der ersten Runde auf Darja Vidmanová. Ein mögliches Halbfinalduell wäre ihr erstes Aufeinandertreffen auf Rasen seit dem Wettkampf in Berlin. Der Austausch unterstrich die anhaltende Rivalität der beiden Spielerinnen, in der Sabalenka insgesamt mit 9:4 führt, obwohl Pegula zuletzt auf Rasen erfolgreich war.