Jessica Pegula hat zum zweiten Mal in Folge das Credit One Charleston Open gewonnen und Yuliia Starodubtseva in 82 Minuten mit 6:2, 6:2 besiegt. Die 32-jährige US-Amerikanerin ist damit die erste Spielerin seit Serena Williams im Jahr 2013, der eine Titelverteidigung bei diesem Turnier gelang. Für Pegula ist dies der 11. WTA-Einzeltitel ihrer Karriere.
Pegula dominierte das Finale auf Daniel Island, South Carolina, und entschied das Match in zwei Sätzen für sich. Sie sah sich lediglich zwei Breakbällen gegenüber und gewann 77 % der Punkte bei ihrem ersten Aufschlag. Zudem gelang es ihr, den starken Sandplatz-Aufschlag von Starodubtseva unter Druck zu setzen, indem sie 56 % der Rückschlagpunkte für sich entschied. Dieser Erfolg krönte eine kräftezehrende Woche, in der Pegula insgesamt 11 Stunden und 22 Minuten auf dem Platz stand – darunter vier aufeinanderfolgende Dreisatzsiege gegen Yulia Putintseva, Elisabetta Cocciaretto, Diana Shnaider und Iva Jovic in den vorangegangenen Runden. Zusammen mit den Doppelpartien belief sich ihre Zeit auf dem Platz sogar auf 13 Stunden. Pegula reiht sich nun in eine elitäre Gruppe von mehrfachen Charleston-Siegerinnen ein, zu der auch Chris Evert, Steffi Graf, Martina Navratilova und Tracy Austin gehören. In der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sie sich bescheiden zu diesem Meilenstein: > Ich habe mir die Liste angesehen, um zu sehen, wer das Turnier sonst noch in aufeinanderfolgenden Jahren gewonnen hat, und ich sah Serena, ich sah, dass Chrissy es vielleicht viermal hintereinander gewonnen hat... Zumindest habe ich es nun auch geschafft, meinen Titel zu verteidigen, und ich kann meinen Namen gewissermaßen neben diesen großartigen Spielerinnen sehen. > Und jedes Mal, wenn man in einer Statistik neben solchen Athletinnen genannt wird, finde ich das unglaublich... Es ist einfach etwas Besonderes. Wenn man sich in eine Statistik einschleichen kann, die diesen Frauen gehört, dann nimmt man das gerne mit. Dies ist Pegulas zweiter Titel im Jahr 2026 nach Dubai. Mit nun 24 Siegen führt sie die WTA-Tour an. Ihre Bilanz bei WTA-Finals steht bei 11-11, und sie geht als Weltranglistenfünfte in die europäische Sandplatzsaison.