Jessica Pegula setzte sich in einem kräftezehrenden Erstrundenmatch beim Charleston Open nach drei Stunden und zehn Minuten mit 4:6, 6:4, 7:5 gegen Yulia Putintseva durch. Die Weltranglistenerste bezeichnete das Duell aufgrund des unangenehmen Spielstils ihrer Gegnerin und der schwierigen Bedingungen als einen Albtraum. Pegula trifft in der nächsten Runde auf Elisabetta Cocciaretto.
Jessica Pegula überwand in der ersten Runde des Charleston Open eine große Hürde gegen Yulia Putintseva und sicherte sich einen 4:6, 6:4, 7:5-Sieg, der drei Stunden und zehn Minuten dauerte. Dies markierte den längsten Sieg von Pegula auf der Tour in ihrer Karriere und übertraf damit ihren bisherigen Rekord von 3:04 Stunden gegen Leylah Fernandez im Viertelfinale von Cincinnati 2024. Putintseva nahm beim Stand von 3:3 im ersten Satz eine medizinische Auszeit wegen einer kleinen Schnittwunde am Fingerknöchel, doch die Intensität blieb während der gesamten Partie hoch. Pegula wehrte zwei Breakbälle ab, die Putintseva eine 3:0-Führung im dritten Satz ermöglicht hätten, und wendete das Blatt durch kluge Schlagwahl unter Druck. Putintseva hatte zweimal die Chance, mit zwei Punkten zum 3:0 im dritten Satz davonzuziehen, doch Pegula blieb gelassen und setzte sich durch. Das Match war ihr erstes Aufeinandertreffen auf Sand, nachdem Pegula die vorherigen drei Begegnungen ohne Satzverlust gewonnen hatte. Pegula nannte Putintseva einen Albtraum und fügte hinzu: Wenn es eine Person im Tableau gibt, gegen die ich im ersten Match auf Sand wirklich nicht spielen möchte, dann war sie die Nummer eins. Sie beschrieb einen Moment der Panik zu Beginn des zweiten Satzes und war frustriert, da ihre gewohnten Spielmuster gegen Putintsevas hohe, spinreiche Bälle inmitten von Wind und Schatten nicht funktionierten. Es war windig und auf einer Seite des Platzes gab es Schatten. Das machte es schwierig bei diesen hohen Bällen, sagte Pegula. In ihrem Interview auf dem Platz reflektierte Pegula: Willkommen zur Sandplatzsaison. Kompliment an Yulia. Sie ist eine wirklich unangenehme Gegnerin, besonders auf Sand. Der Sieg verbessert Pegulas Bilanz in dieser Saison auf 7:1 in Drei-Satz-Matches und auf 16:4 seit den US Open. Sie hält eine Sandplatz-Karrierebilanz von 133:81 auf WTA-Ebene und gewann 2025 den Titel beim Charleston Open. Pegula plant, ihre Stärken vom Hartplatz auf den Sand zu übertragen, ohne dabei ihren aggressiven Spielstil grundlegend zu ändern.