Pegula besiegt Jovic in drei Sätzen und erreicht das Finale der Charleston Open

Jessica Pegula, die topgesetzte Titelverteidigerin, besiegte die 18-jährige Iva Jovic im Halbfinale der Charleston Open mit 6:4, 5:7, 6:3. Die erfahrene US-Amerikanerin trifft nach dem hart umkämpften Match im Finale auf Yuliia Starodubtseva. Pegula wehrte acht von elf Breakbällen ab und verwertete fünf von 19 eigenen Chancen.

In einem rein amerikanischen Halbfinale auf Sand setzte sich Pegula gegen die junge Herausforderin durch, die ohne Satzverlust ihr erstes Halbfinale auf Tour-Ebene auf Sand erreicht hatte. Die beiden waren bereits Anfang des Jahres in Dubai aufeinandergetroffen, wo Pegula glatt in zwei Sätzen gewann. Jovic, die auf dem bisherigen Karrierehoch von Platz 16 steht, startete stark und nahm Pegula früh den Aufschlag ab, doch die an Position eins gesetzte Spielerin kämpfte sich zurück und sicherte sich den ersten Satz, nachdem sie ihre Gegnerin zu Fehlern gezwungen hatte. Pegula erhielt im Laufe eines Spiels eine Zeitverwarnung, sicherte sich aber nach umkämpften Einstandssituationen den Satz mit 6:4. Jovic glich die Partie mit einem 7:5 im zweiten Satz aus, wobei sie durch starke Aufschläge und Gewinnschläge, darunter ein Ass und ein Überkopf-Schmetterball, überzeugte. Beim Aufschlag gegen den Satzverlust unterliefen Pegula Doppelfehler und einfache Fehler, was Jovic das entscheidende Break ermöglichte. Die Teenagerin blieb unter Druck standhaft und erzwang einen Entscheidungssatz. Im dritten Satz steigerte Pegula ihr Spiel und nahm Jovic trotz einiger Frustmomente und Fehler zweimal den Aufschlag ab. Mit Rückhand-Winnern und soliden Aufschlägen baute sie ihre Führung auf 5:3 aus. Jovic, die gegen den Matchverlust aufschlug, sah sich drei Matchbällen gegenüber und setzte schließlich eine Vorhand ins Netz. Nach dem Match kommentierte Pegula ihre Strategie: „Ich denke, mein Spielstil ist definitiv darauf ausgelegt, Fehler meiner Gegnerinnen zu provozieren... das kann eine sehr gute Strategie sein.“ Im Finale trifft Pegula auf die Ukrainerin Yuliia Starodubtseva, die die Australian-Open-Siegerin von 2025, Madison Keys, überraschend in zwei Sätzen besiegte und damit erstmals in ein Finale auf Tour-Ebene einzog.

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