Filmemacher aus der russischen Republik Sacha (Jakutien) sind zum ersten Mal auf dem Hong Kong FilMart vertreten. Sie präsentieren einen Stand mit mehr als 20 Projekten aus verschiedenen Genres wie Horror, Thriller, Komödie und Drama. Organisiert wird die Veranstaltung von der Sakha Filmmakers Assn.
Filmemacher aus der Republik Sacha (Jakutien, Russland) haben ihre erste koordinierte Branchenpräsenz auf dem Hong Kong FilMart gestartet. Die von der Sakha Filmmakers Assn. organisierte Delegation ist mit einem regionalen Stand vertreten, an dem mehr als 20 Projekte vorgestellt werden, darunter Horrorfilme, übernatürliche Thriller, Komödien und sozialkritische Dramen. Dies ist ein bedeutender Schritt für den als "Sakhawood" bekannten Filmsektor, der sich im letzten Jahrzehnt zu einer der markantesten Kinobewegungen Russlands entwickelt hat. Die abgelegene, eisige Region nutzt die nördlichen Landschaften, die einheimische Mythologie und die lokalen Traditionen für ihre Geschichten und fördert trotz der harten Bedingungen eine unerwartet robuste Produktion. Die Gruppe besteht aus Regisseuren, Produzenten und führenden Vertretern der Branche, die fertige Filme für den internationalen Vertrieb und Arbeiten in der Entwicklung anbieten. Die wichtigsten Teilnehmer sind Stepan Burnashev ("Penthouse"), der die Vereinigung leitet, Semyon Amanatov ("Wo die Kraniche tanzen", "Speed Star"), Apollinariya Degtyareva ("Presence"), Stepan Poryadin ("Speed Star", "Agent Mambo"), Vasily Sleptsov ("Give Me Flowers", "The Summer Will End", "Et") und Sandal Baishev ("Diodorova. Against the Current"). Burnashev betonte die umfassenderen Ziele: "Dies ist eine Gelegenheit, unser Kino der Welt zu präsentieren, unsere Filme zu zeigen, über unsere Kultur zu sprechen und neue internationale Kooperationen zu starten." Er betonte das Interesse der Partner an dem "einzigartigen Stil" und der Produktionsqualität des sakhischen Kinos. Zu den Projekten gehört Baischews Sport-Biopic "Diodorova. Gegen den Strom" über die Paralympics-Finalistin Anastasia Diodorova hervor. Er gehörte zu den besten russischen Filmen des letzten Jahres und spielte sein Budget an den heimischen Kinokassen mehr als achtmal wieder ein.