Das Joburg Film Festival thematisiert Spannungen zwischen künstlerischer Freiheit und staatlicher Zensur durch Diskussionen und Filme. Filmemacherin Arya Lalloo moderiert ein Gespräch mit Künstlerin Gabrielle Goliath über The Voice of Hind Rajab. Die Veranstaltung folgt auf den Entzug der Unterstützung durch Minister Gayton McKenzie für Goliaths Werk wegen palästinensischer Bezüge.
Das Joburg Film Festival, das in seinem 8. Jahr angelangt ist, findet vom 3. bis 8. März in verschiedenen Veranstaltungsorten statt, darunter Sandton Theatre On The Square, The Bioscope, The Forge, Artistry und Nu Metro. Tickets kosten R50 bis R200 pro Film und sind auf Webtickets erhältlich. Das Motto Feel the Frame feiert kühne afrikanische und globale Erzählkunst als sensorische und emotionale Reise. Diesjähriges Festival nimmt einen politischen Einschlag vor dem Hintergrund von Debatten über Kunst, Aktivismus und staatliche Aufsicht. Es bietet ein Gespräch, moderiert von Filmemacherin Arya Lalloo, mit Künstlerin Gabrielle Goliath über The Voice of Hind Rajab. Die Diskussion hebt Reibungen hervor, die aus der Entscheidung des Ministers für Sport, Kunst und Kultur Gayton McKenzie resultieren, die Förderung für Goliaths Performance-Stück Elegy zu streichen, das palästinensische Bezüge enthält. Das Festival positioniert sich im Zentrum nationaler Debatten über Zensur. Vorführungen und Veranstaltungen beleuchten drängende soziale Themen durch bahnbrechende Filme. Details gibt es auf www.joburgfilmfestival.co.za. Weitere Wochenendveranstaltungen in Johannesburg umfassen das Johannesburg Festival of Women Writers am 7. und 8. März im Joburg Theatre, kostenlos mit Buchung, mit Keynote-Rednerin Petina Gappah. Das Family Music Fest findet am 7. März im St John’s College statt, mit Auftritten von DJ Kent, Louise Carver und Vusi Nova.