Johannesburgs Kulturkalender summt dieses Wochenende von Jazz-Aufführungen, Ausstellungen und Eröffnungen. Neue Venues wie Hugh’s Jazz Club ziehen Massen an, während Kollektive und Künstler traditionelle und moderne Klänge vermischen. Von Braamfontein bis Rosebank bietet die Stadt ein reichhaltiges Programm an Musik- und Kunsterlebnissen.
Johannesburg lebt dieses Wochenende vom Jazz, hervorgehoben durch die Eröffnung von Hugh’s Jazz Club in Braamfontein. Die Venue mit Blick auf die Stadt vom 13. Stock in der 73 Juta Street wurde durch eine Partnerschaft zwischen der Hugh Masekela Heritage Foundation und Play Braamfontein eröffnet. Aufführungen finden jeden Donnerstag von 19:00 bis Mitternacht statt, diese Woche mit dem renommierten Schlagzeuger Tumi Mogorosi auf der Bühne. Tickets sind auf Quicket erhältlich und verkaufen sich schnell. Das Jazz-Angebot erstreckt sich über den neuen Club hinaus. Am 6. Februar tritt The Offering, ein südafrikanisches Jazz-Kollektiv, inspiriert von afrikanischen Rhythmen und Improvisation, im Untitled Basement in der 7 Reserve Street in Braamfontein auf. Die Band besteht aus Ndabo Zulu an der Trompete, Linda Sikhakhane am Tenorsaxophon, Gontse Makhene an der Perkussion, Sphelelo Mazibuko am Schlagzeug, Dalisu Ndlazi am Bass und Zibusiso Makhathini am Klavier. Tickets kosten R350 über Quicket. Der 7. Februar bringt weitere Highlights. A Million O’ Clock, ein südafrikanisch-schweizerisches Ensemble unter Leitung des Saxophonisten Benedikt Reising mit Thandi Ntuli am Klavier, Shane Cooper am Bass und Paul Amereller am Schlagzeug, spielt in der chiesa di PAZZO LUPi in Melville in der 38 4th Avenue. Ihr Klang verbindet südafrikanische Sensibilitäten mit europäischen Jazz-Traditionen. Tickets kosten R200 auf Quicket. Auch am 7. Februar lanciert Angus Hardcastle sein Debüt-Instrumentalalbum Lines in den Victoria Yards in der 16 Viljoen Street in Lorenzville. Verwurzelt in südafrikanischen Jazz-Grooves, findet das familienfreundliche Picknick-Event von 17:30 bis 21:00 mit Gästen Teboho Kobedi und Amongst The People I Know statt. Tickets: R200 auf Quicket. Kulturelle Tiefe bietet die Ausstellung Nkosi Sikelel’iAzania im Museum Africa in der 121 Lilian Ngoyi Street in Newtown, die am 7. Februar von 10:00 bis 15:00 eröffnet und bis 27. Februar läuft. Kuratiert von Zama Phakathi, zeigt sie Werke von Künstlern wie Ernest Cole, Dumile Feni und David Goldblatt und beleuchtet das Erbe der Apartheid. Eintritt frei. Weitere Events umfassen die Ausstellung Hank Willis Thomas Forever Now in der Goodman Gallery in Rosebank bis 7. März, die gemeinsame Geschichten visuell thematisiert. Gleichzeitig bieten laufende Serien wie Retro R&B Sundays im Ratz in Melville am 8. Februar freien Eintritt mit Sounds aus den 80ern und 90ern. Dieses Programm unterstreicht Johannesburgs lebendige Mischung aus Musik, Geschichte und Innovation, die Einheimische und Besucher anzieht.