Südafrikaner werden angesichts der nahenden Steuersaison voraussichtlich verstärkt mit betrügerischen Nachrichten konfrontiert, die angeblich vom South African Revenue Service (SARS) stammen. Experten zufolge nutzen Betrüger täuschend echte E-Mails und SMS, um Steuerzahler mit Zahlungsaufforderungen oder Rückerstattungsversprechen in die Falle zu locken.
Thalia Pillay, Mitgründerin und CEO von Orca Fraud, betonte, dass das Bewusstsein für diese Betrugsmaschen entscheidend sei, da sie immer schwieriger zu erkennen seien. Sie wies darauf hin, dass die meisten Smartphone-Nutzer im Land in diesem Jahr wahrscheinlich mindestens eine solche Nachricht erhalten werden. Pillay führte vier gängige Arten von SARS-bezogenem Betrug auf. Dazu gehören gefälschte Zahlungsaufforderungen, die eine sofortige Überweisung verlangen, SMS-Nachrichten bezüglich angeblicher Rückerstattungen, die zur Angabe persönlicher Daten oder Kreditkarteninformationen auffordern, Schreiben, die mit rechtlichen Schritten drohen, sowie Mitteilungen über automatische Steuerbescheide, die Nutzer auf externe Links leiten. SARS versende keine Bankverbindungen, frage keine Kreditkartendaten ab und füge seinen Mitteilungen keine Hyperlinks hinzu, so Pillay. Echte Bescheide erscheinen im eFiling-Profil des Steuerzahlers, und Zahlungen sollten ausschließlich über die offiziellen Portale vorgenommen werden. Personen, die verdächtige Nachrichten erhalten, können diese an phishing@sars.gov.za melden oder die Betrugs- und Anti-Korruptions-Hotline unter 0800 00 2870 anrufen. Die empfohlene Vorgehensweise besteht darin, nicht auf Links zu klicken, ruhig zu bleiben und die Konten direkt über die Website SARS.gov.za zu überprüfen.