Die kenianische Steuerbehörde (KRA) hat klargestellt, warum einige Bürger Nachrichten zur Steuereinhaltung erhalten, die an fremde Namen adressiert sind. Das Problem entsteht durch Telefonnummern, die zuvor von anderen Nutzern registriert wurden. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Aufforderung, die jährliche Steuererklärung vor Ablauf der Frist am 30. Juni einzureichen.
Die Kenya Revenue Authority (KRA) reagierte auf wachsende Beschwerden von Bürgern, die Nachrichten erhielten, in denen sie aufgefordert wurden, Steuererklärungen für Namen einzureichen, die sie nicht kannten. Beamte erklärten, dass die Benachrichtigungen wahrscheinlich den früheren Eigentümern der Telefonnummern gehörten, bevor diese an neue Abonnenten vergeben wurden.
Die KRA zitierte eine Klärungsnachricht an betroffene Nutzer: "Bitte beachten Sie, dass es sich um Personen handeln könnte, die mit Ihrer aktuellen Nummer registriert waren, bevor diese auf Sie übertragen wurde." Die Behörde fügte hinzu, dass die Empfänger nicht in Panik geraten sollten, da die Nachrichten nicht auf persönliche steuerliche Probleme hindeuten.
Die Nachrichten richteten sich an Arbeitnehmer, die keine Steuererklärung eingereicht hatten, einschließlich Erinnerungen für diejenigen, die seit Erhalt ihrer PIN noch nie eine Erklärung abgegeben hatten. Die KRA hat während der aktuellen Kampagne zur Steuereinhaltung einfachere Einreichungsoptionen beworben, wie etwa ihren WhatsApp-Chatbot namens Shuru.