Aufbauend auf aktuellen Compliance-Hinweisen hat die Kenya Revenue Authority (KRA) ein System zum Abgleich von Mobilzahlungen in ihr eTIMS integriert, um Steuerhinterziehung aufzudecken, insbesondere bei kleinen Händlern, die häufig ihre Paybill- und Till-Nummern wechseln. Die amtierende Generalkommissarin Lilian Nyawanda betonte die Wirksamkeit dieser Maßnahme bei landesweiten Einsätzen.
Die Kenya Revenue Authority (KRA) geht gezielt gegen Steuerhinterziehung durch kleine Unternehmen vor, die Paybill- und Till-Nummern wechseln, um Einnahmen zu verschleiern. Hierfür nutzt die Behörde ihr elektronisches Rechnungsmanagementsystem eTIMS. Compliance-Teams haben bei Vor-Ort-Kontrollen zahlreiche Fälle identifiziert.
Die neue Funktion gleicht Mobilfunk-Überweisungsdaten zwischen Sendern und Empfängern ab, wodurch Hinterziehungstaktiken unabhängig von Nummernwechseln erkennbar werden. „Es ist sehr leicht, die Transaktionen einzusehen. Selbst wenn Sie Ihre Till- oder Paybill-Nummern ändern, werden sie weiterhin erfasst, da Sie mit jemandem Handel treiben“, so Nyawanda.
Diskrepanzen werden markiert, wenn Händler bei konformen Lieferanten einkaufen, aber Nullmeldungen oder gar keine Erklärungen einreichen. Dies ergänzt die laufenden Aufforderungen der KRA an Unternehmen, ihre eTIMS-Aufzeichnungen zu überprüfen und ihren Status vor dem Stichtag am 30. April 2026 zu regularisieren, um Strafen zu vermeiden.