Finanzministerium verteidigt Vorschlag zur Vorverlegung der Steuererklärungsfrist auf den 30. April

Das nationale Finanzministerium hat die im Finanzgesetz von 2026 vorgeschlagenen Änderungen verteidigt, die die Hauptfrist für Steuererklärungen vom 30. Juni auf den 30. April vorverlegen und die Frist für Nullmeldungen auf den 31. Januar verkürzen würden.

Das Ministerium erklärte, dass frühere Fristen die Effizienz steigern, die Einnahmeprognosen stärken und eine Überprüfung der Steuererklärungen innerhalb desselben Finanzzyklus ermöglichen würden. Die Reformen unterstützten den Übergang zu einem datengestützten Compliance-System.

Die ehemalige Präsidentin der Law Society of Kenya, Faith Odhiambo, kritisierte den Plan. Sie argumentierte, dass der kürzere Zeitraum den Spielraum für Prüfungen, Cashflow-Planung und Compliance verringere, was insbesondere für kleine Unternehmen und Einzelpersonen ohne fortgeschrittene Buchhaltungssysteme zu zusätzlichen Kosten führe.

Das Finanzministerium entgegnete, dass die Änderungen die Systemdisziplin verbessern und Diskrepanzen in den Prognosen verringern würden. Beamte fügten hinzu, dass der kurzfristige Druck auf die Steuerzahler durch die langfristigen Vorteile bei der Rechenschaftspflicht und Finanzplanung aufgewogen werde.

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