Der scheidende SARS-Kommissar Edward Kieswetter blickt auf seine siebenjährige Amtszeit zurück und schreibt die Erholung der Behörde dem Aufbau von Vertrauen, der Modernisierung der Systeme und der Einhaltung der Steuervorschriften durch die Steuerzahler zu. Er merkte an, dass SARS in diesem Jahr erstmals die Marke von 2 Billionen Rand an Einnahmen überschritten hat. Kieswetter warnte jedoch davor, dass eine Unterfinanzierung die optimale Leistung weiterhin behindere.
Edward Kieswetter, der den South African Revenue Service (SARS) sieben Jahre lang geleitet hat, sprach gegenüber SABC News in Pretoria über die Bemühungen zum Wiederaufbau der Institution. Er betonte, dass der Aufbau von Vertrauen innerhalb der Organisation, die Modernisierung des Steuersystems und die Verbesserung der Steuerehrlichkeit für die Erholung entscheidend seien.
Kieswetter verwies auf verbesserte Einnahmenzahlen als Beweis für den Erfolg, wobei SARS in diesem Jahr erstmals in seiner Geschichte die Marke von 2 Billionen Rand überschritt. „Der Erfolg der operativen Strategie von SARS zeigt sich an den verbesserten Einnahmenzahlen des Landes“, sagte er.
Trotz dieser Fortschritte räumte er ein, dass die Behörde noch nicht ihre optimale Leistung erreicht habe. In Bezug auf die Finanzierungsprobleme erklärte Kieswetter: „SARS ist nach wie vor strukturell unterfinanziert, und die vom Finanzministerium bereitgestellten Mittel waren projektbezogene Finanzierungen, die nicht vollständig in unsere Basis eingeflossen sind. Daher wird dieser Appell und das Ringen mit dem Finanzminister und dem Schatzamt weitergehen, denn solange wir die strukturelle Unterfinanzierung von SARS nicht angehen und SARS wie ein Investitionszentrum und nicht wie ein Kostenzentrum behandeln, werden wir immer unter unseren Möglichkeiten bleiben.“
Während seiner Amtszeit habe SARS laut Kieswetter auch daran gearbeitet, die Bindung zu seinen Mitarbeitern zu stärken.