Der britische Reiter Scott Brash hat sich als der bestverdienende Springreiter des Jahres 2025 herauskristallisiert, laut einer Analyse der Sportpferdedatenbank Hippomundo. Er sicherte sich €3.516.868 an Preisgeldern mit nur acht Pferden und überholte Konkurrenten aus den USA, Frankreich und darüber hinaus. Die Ranglisten unterstreichen die Dominanz des Springreitens als finanzieller Führer im Reitsport.
Die Sportpferd-Leistungsdatenbank Hippomundo hat ihre Analyse der bestverdienenden Springreiter für 2025 veröffentlicht und zeigt damit deutliche wirtschaftliche Ungleichheiten innerhalb der Reitsportdisziplinen. Der britische Reiter Scott Brash führt mit €3.516.868 an Gesamtpreisgeldern, erzielt mit acht Pferden – eine bemerkenswert effiziente Operation im Vergleich zu Kollegen mit größeren Pferdestren. Die Top-10-Verdiener unterstreichen den hoch riskanten Charakter des Sports: Kent Farrington aus den USA folgt mit €2.473.232 aus neun Pferden, während Simon Delestre aus Frankreich €2.006.925 mit 13 Pferden verdiente. Gilles Thomas aus Belgien (€1.999.562, 17 Pferde), Yuri Mansur aus Brasilien (€1.741.666, 22 Pferde), Emanuele Gaudiano aus Italien (€1.661.746, 13 Pferde), Laura Kraut aus den USA (€1.614.241, 11 Pferde), Christian Kukuk aus Deutschland (€1.602.414, 11 Pferde), Peder Fredricson aus Schweden (€1.469.087, 11 Pferde) und Richard Vogel aus Deutschland (€1.410.052, 28 Pferde) vervollständigen die Liste. Mehrere Trends zeichnen sich aus den Daten ab. Einnahmen auf Elite-Niveau überschreiten häufig 2 Millionen Euro, getrieben von Reitern, die 10 bis über 20 Pferde in professionellen Ställen managen. Die Ranglisten weisen eine starke Präsenz aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA auf. Obwohl die durchschnittliche Rendite pro Pferd im Springreiten hinter der Dressur zurückbleibt, gleichen die hohe Anzahl an Starts und internationale Wettkämpfe dies aus und verkörpern ein Geschäftsmodell mit hoher Beteiligung. Insgesamt festigt das Springreiten seine Position als wirtschaftliche Supermacht im Reitsport, wobei die Top-30-Reiter weitaus höhere Einnahmen als in Dressur oder Vielseitigkeit erzielen. Diese Analyse basiert auf der Verfolgung von Wettkampfergebnissen und Leistungsstatistiken durch Hippomundo und wurde Anfang 2026 veröffentlicht.