Der US-amerikanische Reiter Christian Simonson hat erstmals die globale Top 10 im Dressur erreicht und Platz neun am Ende Januar 2026 belegt. Sein Landsmann Marcus Orlob sprang auf Platz 18, während Kanadas Brittany Fraser-Beaulieu auf Platz 21 kletterte. Diese Verschiebungen unterstreichen starke Leistungen bei jüngsten Wettkämpfen, insbesondere in Wellington, Florida.
Die neuesten Ranglisten des Internationalen Reitsport-Verbands (FEI), veröffentlicht Ende Januar 2026, markieren bedeutende Fortschritte für nordamerikanische Dressurreiter. Christian Simonson, 23 Jahre alt aus den USA, stieg weltweit auf Platz neun, aufwärts von Platz 15 Ende 2025. Dieser rasante Aufstieg folgt einem dramatischen Sprung von Platz 151 Ende November 2025. Auf dem 13-jährigen Hengst Indian Rock sicherte Simonson Platz acht unter den Pferden, verbessert von Platz 13 im Vormonat. In Wellington, Florida, ansässig und von dreifachen Olympiateilnehmerin Adrienne Lyle trainiert, erzielten Simonson und Indian Rock im Januar mit 81,445 % im Freestyle ihr persönliches Bestresultat. Dieses Ergebnis verschaffte ihnen einen von drei nordamerikanischen Plätzen für das Weltcup-Finale in Fort Worth, Texas, das in drei Monaten stattfindet. Das vom Zen Elite Equestrian Center von Heidi Humphries besessene Paar bleibt in acht internationalen Starts seit dem Debüt-CDI im Mai 2025 ungeschlagen. Marcus Orlob, ein weiteres Mitglied des US-Olympiateams aus Loxahatchee, Florida, machte den größten Sprung, von Platz 50 auf 18 mit drei Siegen in vier Starts im Januar. Seine 12-jährige schwarze Stute Jane, im Besitz von Alice Tarjan, kletterte noch höher auf Platz 15 unter den Pferden, von Platz 47. Kanadas Brittany Fraser-Beaulieu rückte ebenfalls markant von Platz 36 auf 21 vor, nach Platz 184 vor nur zwei Monaten. Ihr Pferd Jaccardo, im Besitz von Jill Irving, erreichte Platz 19 von 33. Fraser-Beaulieu führte die CDI1* Small Tour-Rangliste an und wurde Zweite in der CDI2* Medium Tour. Weitere Bewegungen: Großbritanniens Susan Pape stieg von Platz 33 auf 17 mit dem US-besessenen Harmony’s Giulilanta, das von Platz 175 auf 14 sprang. US-Olympionikin Kasey Perry-Glass rückte von 65 auf 47, und Großbritanniens Charlotte Dujardin auf 11, wobei ihr mitbesessenes Alive and Kicking von 127 auf 10 kletterte. Diese Ranglisten spiegeln Erfolge bei Veranstaltungen wie dem Global Dressage Festival in Wellington wider und unterstreichen eine lebendige Phase für Dressur in der Region.