Der irische Reiter Daniel Coyle holte sich den Sieg im 200.000-Dollar-Gary-Yeomans-Ford-Grand-Prix CSI4* im World Equestrian Center in Ocala, Florida, auf Ariel Granges Farrel. Das Event zog 30 Athleten aus 15 Ländern an einer kalten Februarnacht. Coyles präzise Jump-off-Zeit von 39,24 Sekunden sicherte ihm den ersten Platz vor starken Leistungen von Jessica Mendoza und Nina Mallevaey.
An einem ungewöhnlich kalten Samstagabend, dem 3. Februar 2026, gastierte das World Equestrian Center in Ocala den 200.000-Dollar-Gary-Yeomans-Ford-Grand-Prix CSI4*. Welt Rang 11 Daniel Coyle aus Irland ritt zum Triumph auf dem 16-jährigen KWPN-Wallach Farrel, im Eigentum der Kanadierin Ariel Grange. Die technische Parcours, entworfen von Leopoldo Palacios aus Venezuela mit Unterstützung von Peter Grant aus Kanada, forderte die Präzision und Kontrolle der Reiter in der WEC Grand Arena. Dreißig Starter aus 15 Nationen gingen an den Start, neun qualifizierten sich nach fehlerfreien Erstrunden für den Jump-off. Sharn Wordley aus Neuseeland setzte mit Brin D’or De Haute Melen Z ein frühes Tempo, verlor aber eine Latte bei 39,24 Sekunden. Jelmer Hoekstra aus den Niederlanden folgte mit einer sauberen Runde auf Lordy-P in 40,63 Sekunden, während Hilary Scott auf Max Wachman zurückblieb. Coyle, als Nächster mit dem kompakten, aber agilen Farrel, wählte einen gemessenen Ansatz. »Dieses Jahr war ich sehr schnell, hatte aber eine Latte runter«, erklärte er. »Ich habe mich entschieden, etwas langsamer zu gehen und Zweiter oder Dritter zu werden.« Das Paar meisterte den Jump-off effizient, quetschte fünf Galoppsprünge durch die Mitte des Doppels für einen entscheidenden Vorteil und finisierte in 39,24 Sekunden – unübertroffen am Ende. Rückblickend auf ihr zehnjähriges Partnerschaft lobte Coyle Farrel als sein erfolgreichstes Pferd mit Siegen in Rankingklassen, nationalen Grands Prix und Nationen-Cups. Er hob auch WEC-Ocala als wichtige Winterbasis hervor: »Dieser Ort hat einfach alles... Er ist jetzt wie ein zweites Zuhause für mich.« Jessica Mendoza aus Großbritannien sicherte sich den zweiten Platz auf ihrer 13-jährigen KWPN-Stute In The Air in 39,70 Sekunden. »Sie ist eine besondere Dame... Ich bin sehr glücklich, sie zu haben«, sagte Mendoza. Nina Mallevaey, Frankreichs Welt Rang 8, holte Bronze auf Nikka vd Bisschop von Rein Family LLC in 40,11 Sekunden und nannte die Stute »unglaublich und superkraftvoll.« Das Podium feierte kanadisches Eigentum mit Granges Farrel auf eins und Rein Familys Nikka auf drei. Mallevaey freut sich auf den Longines FEI Jumping World Cup Ocala im Februar.