Suche nach zwei Vermissten bei Einsturz eines Kraftwerks in Ulsan geht weiter

Die Suchmaßnahmen nach zwei Arbeitern, die bei einem Einsturz eines Kesselsturms in einem Wärmekraftwerk in Ulsan vermisst werden, setzten sich am Samstag fort. Der Vorfall, bei dem drei Tote zu beklagen waren und zwei als tot vermutet werden, führte zu Plänen, benachbarte Einheiten abzubauen, um die Operation zu beschleunigen.

Ein 60 Meter hoher Kesselsturm im Ulsan-Zweig der staatlich geführten Korea East-West Power Co. stürzte am Donnerstag ein, tötete drei Arbeiter und ließ zwei vermisst, die als tot gelten. Die Struktur war seit 2021 nach 40 Jahren Betrieb außer Betrieb, als sie abgerissen wurde; Subunternehmerarbeiter schnitten Stahlstützen durch, um sie für den Sprengabbruch zu schwächen.

Rettungsteams navigieren durch etwa 30 Meter verzwirntes Stahl und Schutt am Einsturzort, wobei rund 40 Retter Drohnen und Ausrüstung über Nacht einsetzten. Am dritten Tag der Operationen am Samstag behinderten leichte morgendliche Regenfälle die Bemühungen. Kim Jeon-sik, ein Beamter der Ulsan Southern Fire Station, sagte in einer Pressebesprechung: „Der Zugang ist sehr schwierig, weil es Stahlträger im Inneren der Struktur gibt.“ Er fügte hinzu: „Es gibt Grenzen (für die Suchoperation) mit der aktuellen Ausrüstung.“

Der Ministerpräsident Kim Min-seok besuchte die Stelle, um die Rettungsmaßnahmen zu inspizieren, bevor er die trauernden Familien der verstorbenen Arbeiter traf. Das zentrale Katastrophen- und Sicherheitsreaktionshauptquartier entschied, die benachbarten Einheit 4 und Einheit 6 der Kraftwerke abzubauen, aufgrund von Bedenken hinsichtlich weiterer Einstürze, da beide für den Abriss geschwächt worden waren. Die vorbereitenden Sprengarbeiten begannen Freitagabend, wobei der Abriss Anfang nächster Woche, wahrscheinlich am Dienstag, erwartet wird, so ein städtischer Beamter.

Das Hauptquartier erwartet schnellere Rettungsoperationen, sobald der Abriss abgeschlossen ist. Das Bezirksstaatsanwaltsamt Ulsan hat ein Untersuchungsteam mit Polizei und dem Arbeitsministerium gebildet, um die Ursache zu ermitteln, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen und die Familien der Opfer zu unterstützen. Eine Schlüsselfrage in der Untersuchung wird sein, ob Sicherheitsmaßnahmen wie das Abstützen des Turms mit Drahtseilen vorhanden waren.

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