Verschiedene Sektoren in Baja California haben die Verbindungen der Landesregierung zu Geschäftsleuten missbilligt, die von den Vereinigten Staaten des Geldwäschens beschuldigt werden. Gouverneurin Marina del Pilar Ávila steht wegen der Beziehungen ihrer Administration zu Lieferanten wie José Galicot und Jorge Arturo Rojas Navarro in der Kritik. Diese Unternehmen wurden wegen ihrer mutmaßlichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität sanktioniert.
Das US-Finanzministerium hat die Unternehmen von Galicot und Rojas, Lieferanten des Bundesstaates Baja California, wegen der Geldwäsche von Millionen Dollar angeprangert. Bürger und verschiedene Sektoren haben diese Verbindungen der Regierung von Gouverneurin Marina del Pilar Ávila zu diesen Unternehmen missbilligt.
José Galicot Behar, ein Geschäftsmann aus Tijuana und Förderer von Grenzinnovation und Kultur, ist Partner von Jorge Arturo Rojas Navarro, der auf der Sanktionsliste der Regierung von Donald Trump steht. Galicot, ein staatlicher Lieferant und politischer Schützling von Carlos Torres — immer noch der Ehemann der Gouverneurin —, hat jegliche Verbindungen zu dem Unternehmen, das des Geldwäschens beschuldigt wird, bestritten.
Das fragliche Unternehmen, Alimentos y Diversión Insurgentes, S. de R.L. de C.V., wird von Rojas Navarro gebildet, mit Galicot als einzigem Verwalter. Laut Berichten der US-Behörden wurde diese Firma genutzt, um Gelder für 'La Mayiza' zu waschen, eine Fraktion, die von den Söhnen von Ismael 'El Mayo' Zambada geführt wird.
Am 18. September hat das Office of Foreign Assets Control (OFAC) seine Sanktionsliste aktualisiert und 15 Unternehmen sowie fünf Personen hinzugefügt. Unter den Genannten befindet sich Candelario 'El Cande' Arcega Aguirre, mit politischen Verbindungen in Rosarito und Tijuana. Diese Ereignisse werfen Fragen zur Transparenz bei staatlichen Aufträgen in Baja California auf.