Präsidentin Claudia Sheinbaum leitete eine Kundgebung auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt, um sieben Jahre der Vierten Transformation zu begehen, mit über 600.000 Teilnehmern. In ihrer Rede hob sie Erfolge in Wirtschaft, Gesundheit und Souveränität hervor und bekräftigte ihr Engagement für republikanische Sparsamkeit. Die Veranstaltung enthielt Botschaften der Einheit und Verteidigung gegen Desinformationskampagnen.
Am Samstag, dem 6. Dezember 2025, sprach Präsidentin Claudia Sheinbaum zu Tausenden von Anhängern auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt, um sieben Jahre der Vierten Transformation (4T) zu feiern, die 2018 von Andrés Manuel López Obrador begonnen wurde. Offizielle Zahlen meldeten über 600.000 Teilnehmer aus dem ganzen Land, wobei die Veranstaltung gegen 11:00 Uhr begann, da Kontingente früh eintrafen und den öffentlichen Nahverkehr beeinträchtigten: U-Bahn-Stationen wie Zócalo/Tenochtitlan und Allende waren vorübergehend geschlossen und öffneten um 19:30 Uhr wieder.
Sheinbaum verließ den Nationalpalast um 10:45 Uhr, begrüßte die Teilnehmer, bevor sie auf die Bühne stieg. In ihrer 60-minütigen Rede betonte sie Prinzipien wie „zum Wohl aller, die Armen zuerst“ und eine neue Ethik der Macht: „Eine vierte Transformation entstand als Bruch mit dem alten Regime... Es geht darum, eine neue Ethik aus der Macht zu schaffen, in der der öffentliche Diener versteht, dass er nie über dem Volk steht.“ Sie kritisierte den Neoliberalismus für Armut und Ungleichheit und verteidigte Fortschritte wie eine Steuererhöhung um über 500 Milliarden Pesos ohne Steuererhöhungen durch Anti-Korruptionsmaßnahmen.
Die Präsidentin hob Gesundheitserfolge hervor: ein Anstieg der IMSS-Konsultationen um 15 % und um 25 % bei IMSS-Bienestar von 2024 bis 2025, mit Ankündigung einer universellen Ausweisausgabe für 2026. In der Arbeitswirtschaft erinnerte sie an die Reform zur Reduzierung der Arbeitswoche auf 40 Stunden bis 2030 mit einer Mindestlohnsteigerung von 13 % im Jahr 2026. Zu den Beziehungen zu den USA sagte sie: „Wir können gute Beziehungen haben... wir brauchen einander, um in der Welt zu konkurrieren“, und betonte Souveränität und Unterstützung für Migranten als „Helden des Vaterlands“.
Sheinbaum forderte Sparsamkeit: „Es gibt keine moralische, ethische oder politische Rechtfertigung dafür, dass die dem Volk Dienenden von Luxus umgeben leben.“ Sie dankte der Unterstützung der Jugend und warnte vor „schmutzigen Kampagnen“: „Egal welche Verleumdungen und Lügen, sie werden das mexikanische Volk nicht besiegen.“ Die live übertragene Veranstaltung stärkte die Kontinuität der 4T ohne Anwesenheit von López Obrador.