Die Bundesregierung hat ein Dekret erlassen, das für den 30. Juni, den Tag von Mexikos Achtelfinalspiel bei der Weltmeisterschaft, Telearbeit für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Mexiko-Stadt vorsieht.
Das am 26. Juni im Amtsblatt der Föderation veröffentlichte Dekret weist Bundesbehörden an, Telearbeit oder flexible Arbeitsregelungen umzusetzen. Die Maßnahme soll die städtische Mobilität, die Verkehrssicherheit und die Effizienz des öffentlichen Dienstes verbessern.
Claudia Sheinbaum rief zudem den Privatsektor dazu auf, Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen, und verwies dabei auf Artikel des Bundesarbeitsgesetzes. Der Unterricht von der Vorschule bis zur Hochschule wird in Mexiko-Stadt an diesem Tag ausgesetzt.
Einige Arbeitnehmer müssen dennoch persönlich erscheinen. Dazu gehören Bereiche wie das Gesundheitswesen, die nationale Sicherheit, der Zivilschutz sowie strategische Dienste im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft. Mexiko trifft am 30. Juni im Estadio Ciudad de México auf einen Gegner, der sich als einer der besten Gruppendritten qualifiziert hat.