Bei einer Schießerei am Eingang der U-Bahn-Station São Bento in São Paulo wurden am Samstag fünf Menschen verletzt, darunter ein elf Monate altes Baby. Der Vorfall ereignete sich, nachdem drei Verdächtige versucht hatten, einen außer Dienst befindlichen Zivilpolizisten auszurauben.
Die Konfrontation fand am Samstagnachmittag, dem 30. Mai 2026, an der Ladeira Porto Geral nahe der Rua 25 de Março statt. Der Beamte reagierte auf den Annäherungsversuch und lieferte sich einen Schusswechsel mit den Kriminellen. Ein Verdächtiger wurde angeschossen, festgenommen und später aus der medizinischen Behandlung entlassen, während die anderen beiden in den Bahnhof flohen.
Unter den Opfern befinden sich das Baby, das eine Schürfwunde am Knie erlitt, dessen 30-jähriger Vater mit Verletzungen an Arm, Bauch und Oberschenkel sowie zwei weitere Personen. Alle wurden medizinisch versorgt und in örtliche Krankenhäuser gebracht. Delegierter Tom Blumer erklärte, dass es den Opfern den Umständen entsprechend gut gehe.
Der Betrieb auf der Linie 1-Blau wurde für 45 Minuten unterbrochen, da eine unbestätigte Meldung über eine Person im Gleisbereich eingegangen war. Die U-Bahn nahm gegen 13 Uhr den normalen Betrieb wieder auf. Die Zivilpolizei untersucht den Fall und fahndet nach den Flüchtigen.