Siaya-Gouverneur James Orengo führt den langsamen Fortschritt bei den Entwicklungsprojekten des Kreises auf verzögerte Mittel aus dem nationalen Finanzministerium zurück. Er wies Vorwürfe der Misswirtschaft im Kreis in einer kürzlichen Ansprache zurück. Der Sprecher der Kreistagsversammlung fügte hinzu, dass interne Probleme dringend Beachtung erfordern.
Gouverneur James Orengo sprach vor der Siaya-Kreistagsversammlung und erklärte, dass die Entwicklungsprojekte des Kreises nicht vorankommen können, bis das nationale Finanzministerium die Exchequer-Mittel freigibt. Er sagte: „Wir haben keinen Einfluss darauf, wann das Finanzministerium Geld freigibt oder wann der Budgetkontrolleur Ausgaben genehmigt.“ Orengo betonte, dass alle großen Projekte vollständig durch Versammlungsdekrete finanziert wurden und keines aufgegeben wurde.
Die finanzielle Engstelle auf nationaler Ebene hat den Eindruck von Ineffizienz auf Kreisebene erweckt, obwohl die dezentralisierte Einheit ihren Entwicklungsplan Monate im Voraus vorbereitet hat. Siaya-Bewohner haben Bedenken über minimale Aktivitäten bei einigen Leuchtturmprojekten geäußert.
Versammlungssprecher George Okode mischte sich ein und merkte an, dass der Kreis mehrere interne Verwaltungsangelegenheiten, die die Dienstleistung beeinträchtigen, dringend klären muss. Er hob das Wohlergehen des Personals als zentrale Frage hervor, beginnend mit der Auszahlung der geschuldeten täglichen Verpflegungspauschalen an Kreismitarbeiter, was der Gouverneur priorisiert hat. Okode fügte hinzu, dass der Gouverneur sich des langjährigen Problems von Mitarbeitern in befristeten Positionen bewusst ist und der Kreis diese Stellen regulieren wird, um stabile, formelle Verträge bereitzustellen.
Der Sprecher lobte den Gouverneur für die Bildung eines Gremiums zur Beschleunigung der Einstellung neuer Mitglieder des Public-Service-Boards und zur Besetzung der vakanten CEO-Stelle. Er betonte die Notwendigkeit, Personalmangel zu bekämpfen, insbesondere im Gesundheitswesen, um Dienststörungen zu vermeiden. Dies folgt auf die Entlassung von 382 Gesundheitskräften im September aufgrund eines betrügerischen Einstellungsverfahrens, bei dem die Überprüfung nur 120 von über 500 als legitim bestätigte.