Springboks prägen historische Saison 2025 mit Beständigkeit und Innovation

Die Springboks von Rassie Erasmus haben eine beispiellose Saison 2025 abgeliefert und 11 Siege aus 13 Tests geholt sowie Rugby Championship und Freedom Cup erstmals verteidigt. Das Team hat Jugendförderung mit Veteranen-Erfahrung balanciert und eine 85%ige Siegquote gehalten. Ein potenzieller Sieg gegen Wales könnte die Erfolgsquote auf 86% heben.

Die 2025er Kampagne der Springboks hebt sich in der Geschichte des südafrikanischen Rugby hervor und widerlegt langjährige Kritik an der Inkonstanz zwischen Weltmeisterschaften. Seit Beginn des Profi-Rugby 1996 hat das Team vier Weltmeistertitel und zwei Lions-Serien-Siege geholt, kämpfte aber oft in Jahren ohne Turniere. Unter Trainer Rassie Erasmus haben die letzten drei Saisons dieses Bild geändert, wobei 2023 und 2024 beide bei 85% Siegquote endeten – der höchste Wert seit 1998 und 2013.

2025 starteten die Springboks mit Alignment-Camps mit über 80 Spielern, was zu 50 Kaderverwendungen in 13 Tests und einem Spiel gegen die Barbarians führte. Acht Debütanten, darunter die Frontreihen-Spieler Boan Venter, Marnus van der Merwe, Asenathi Ntlabakanye, Neethling Fouché und Zachary Porthen sowie die Forwards Vincent Tshituka, Cobus Wiese und der Universalrücken Ethan Hooker. Erasmus integrierte Neulinge in Schlüsselspiele, etwa Venter von Anfang gegen Frankreich und Irland sowie Hooker am Flügel im 43:10-Sieg gegen Neuseeland in Wellington.

Rotation stand im Mittelpunkt, mit 18 Frontreihen-Kombinationen ohne Schwächung des Scrimmages – sichtbar im 24:13-Sieg gegen Irland trotz Ausfall von Stammspielern wie Ox Nché und Frans Malherbe. Taktische Experimente wie ein Midfield-Lineout-Maul gegen Italien und die Umpositionierung von André Esterhuizen als Hybrid-Centre-Flanker ergänzten traditionelle Stärken. Bank-Splits variierten von 5-3 bis 6-2.

Wichtige Ergebnisse: Freedom Cup durch den Wellington-Triumph gehalten, 67:30-Rout gegen Argentinien in Durban und knapper 29:27-Sieg gegen sie in London. Sie zerlegten Japan 61:7, besiegten Frankreich und Italien um 15 bzw. 18 Punkte trotz 14 Spieler und beendeten eine 13-jährige Dublin-Trockenheit mit 24:13 gegen Irland. Frühe Rückschläge – 38:22-Niederlage gegen Neuseeland und erste Johannesburg-Niederlage gegen Australien seit 60 Jahren – wurden durch spätere Dominanz ausgeglichen, was das Team zur konstantesten der Geschichte macht.

Ausblick: Erasmus richtet den Blick auf die WM 2027 und mischt aufstrebende Talente wie Sacha Feinberg-Mngomezulu mit Veteranen wie dem 35-jährigen Cobus Reinach.

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