Die Wahl von Kaden Wetjen in der vierten Runde durch die Pittsburgh Steelers hat die Beobachter während des Offseason-Programms des Teams bisher nicht beeindruckt. Der Team-Reporter Mike DeFabo äußerte Bedenken hinsichtlich der bislang begrenzten offensiven Beiträge des Return-Spezialisten.
Die Steelers wählten Wetjen an 121. Stelle insgesamt aus, um Kick- und Punt-Returns zu übernehmen. DeFabo sagte in seinem Yinziders-Podcast, er müsse im Training noch mehr von dem Spieler sehen. DeFabo merkte an, dass Wetjen auf der Depth Chart weiterhin weit hinten steht und stellte die Entscheidung infrage, einen Viertrunden-Pick für einen Spezialisten zu verwenden. Er fügte hinzu, dass Wetjen in Iowa keine bedeutende offensive Rolle innehatte. Wetjen hatte nicht mit einer frühen Auswahl gerechnet und befand sich auf dem Golfplatz, als der Anruf kam. General Manager Omar Khan hob die offensive Arbeit des Spielers beim East-West Shrine Bowl hervor, doch diese Leistung zeigte sich bei den OTAs in Pittsburgh bisher nicht. Special-Teams-Übungen beschränkten sich bislang auf Walkthroughs, wodurch Wetjens primäre Fähigkeiten weitgehend ungeprüft blieben. DeFabo erklärte, niemand werde sich für die offensive Entwicklung interessieren, sollte Wetjen zu einem herausragenden Returner wie Devin Hester werden.