Ein französischer Händler hat die Stim Machine auf den Markt gebracht, den ersten Nachbau der Steam Machine von Valve. Mit einem Preis von 1.039 € entspricht sie den Kosten der Basis-Steam-Machine, verwendet jedoch leistungsfähigere Komponenten.
Die Stim Machine steckt in einem würfelförmigen Gehäuse, das dem der Steam Machine ähnelt. Sie verfügt über eine 6-Kern-CPU vom Typ AMD Ryzen 5 8400F und eine AMD Radeon RX 9060 XT GPU, die laut Tests von Gamers Nexus bis zu 70 Prozent mehr Leistung liefert als die semi-custom AMD RDNA 3-Grafik der Steam Machine.
Das neue Gerät hat mit 222 × 181 × 285 mm ein größeres Gehäuse im Vergleich zu den kompakteren Maßen der Steam Machine von 156 × 152 × 162 mm. Die diskreten Komponenten ermöglichen zudem eine höhere Leistungsaufnahme als das Design von Valve, bei dem die Kontrolle der Wärmeentwicklung und ein geringer Stromverbrauch im Vordergrund stehen.
Die Steam Machine von Valve unterstützt CEC-Technologie über HDMI, was eine konsolenartige Interaktion mit Fernsehgeräten ermöglicht, wie etwa eine automatische Stromsteuerung und die Erkennung von Eingabesignalen. Der Stim Machine fehlt dieses Feature, was ihre Fähigkeit einschränkt, nahtlos als Gerät für das Wohnzimmer zu fungieren.
Valve hat kürzlich eine eigenständige Version von SteamOS 3.8 veröffentlicht, die es Nutzern ermöglicht, ähnliche Systeme mit handelsüblichen Teilen zu bauen, wobei Hardware-Einschränkungen wie CEC weiterhin bestehen.