Valve reagiert auf die anhaltende Verknappung des Steam Decks, die durch eine weltweite RAM-Krise verursacht wurde. Der Programmierer Pierre-Loup Griffais bestätigte, dass das Unternehmen hart daran arbeitet, die Verfügbarkeit zu verbessern. Für zukünftige Hardware wie die Steam Machine plant die Firma ähnliche Strategien.
Der Bestand des Steam Decks war im Februar aufgrund eines weit verbreiteten RAM-Mangels, der die Tech-Branche betraf, ausverkauft. Valve-Programmierer Pierre-Loup Griffais erörterte das Problem am 27. April gegenüber IGN während einer Werbeaktion für den Steam Controller. Er wies auf Herausforderungen durch Lieferschwierigkeiten und Speicherengpässe hin, betonte jedoch Valves Bemühungen, diese für Kunden zu lösen, die auf das Handheld-Gerät warten, welches derzeit nur in einigen Regionen erhältlich ist. Griffais sagte: „Es ist aktuell in einigen Regionen verfügbar, aber generell ist es etwas, woran wir sehr hart arbeiten.“ Valve bestätigte gegenüber Kotaku, dass der kommende 100-Dollar-Steam-Controller im Gegensatz zur verzögerten Steam Machine keine RAM-Probleme aufweist. Um zukünftige Engpässe zu vermeiden, erklärte Griffais, dass Valve Hardware von Anfang an mit mehreren Zulieferern konzipiert. Dieser Ansatz half bereits während früherer Mikrocontroller-Engpässe zu COVID-Zeiten und ermöglichte es Valve, die Versorgung aufrechtzuerhalten, während andere Schwierigkeiten hatten. Er fügte hinzu, dass es sich als nützlich erweise, Optionen bei großen und kleinen Herstellern zu haben, auch wenn die globale Speichersituation die Möglichkeiten einschränkt.