Das Handheld-Gerät Asus ROG Xbox Ally X hat in Japan einen deutlichen Preisanstieg erlebt inmitten anhaltender Engpässe bei RAM und Speicher. Der Anstieg von ¥139.800 auf ¥169.800 entspricht etwa 196 US-Dollar mehr. Diese Änderung unterstreicht breitere Herausforderungen im Gaming-Hardware-Markt, angetrieben durch die Nachfrage nach KI.
Das Asus ROG Xbox Ally X, ein High-End-Handheld-Gaming-Gerät, ist in Japan auf ¥169.800 ($1.109) gestiegen, von zuvor ¥139.800 ($913), berichten VGC und Otaku Souken. Dies entspricht einem Anstieg um 196 $, während das Standard-ROG Xbox Ally seinen Preis von ¥89.800 ($585) beibehält. Es gibt keine offizielle Erklärung, aber Branchenbeobachter verbinden es mit anhaltenden Engpässen bei RAM- und Speicherkomponenten, verschärft durch den KI-Boom. Diese Engpässe resultieren aus massiven Investitionen von Tech-Riesen wie Amazon, Microsoft, Google und Meta in KI-Rechenzentren, die enorme Mengen an Speicher benötigen. Dadurch stehen Verbraucherelektronik wie Gaming-Hardware vor Lieferengpässen und steigenden Kosten. Das ROG Xbox Ally X hat schnellere RAM als das Standardmodell, was zu seiner Anfälligkeit beitragen könnte. Das Problem betrifft nicht nur Asus. Valve hat die Steam-Deck-Shopseite aktualisiert, um zu warnen, dass das Steam Deck OLED „in einigen Regionen aufgrund von Speicher- und RAM-Engpässen vorübergehend nicht verfügbar sein könnte“. Alle Modelle, einschließlich der eingestellten 256-GB-LCD-Variante, sind derzeit in den USA nicht verfügbar, obwohl Vorräte in Ländern wie dem Vereinigten Königreich bestehen. Valve hatte zuvor die neuen Steam Machines, ursprünglich für Anfang 2026 geplant, aufgrund ähnlicher Probleme verschoben, mit Erwartungen höherer Preise bei Release. Breitere Auswirkungen umfassen Berichte von Bloomberg, dass Sony den PS6-Launch auf 2028 oder 2029 verschieben könnte, und Nintendo prüft eine Preiserhöhung für die Switch 2 später dieses Jahres. Das Erhalten von Geräten wie dem Steam Deck wird schwieriger, was den Druck auf die Gaming-Branche unterstreicht, da die Produktion nachlässt und Preise steigen.