Valve verschiebt Steam-Hardware-Veröffentlichungen wegen Speicherpreisanstiegen

Valve hat den Launch seiner bevorstehenden Steam Machine, des Steam Frame VR-Headsets und des Steam Controllers vom ersten Quartal in die erste Hälfte 2026 verschoben. Die Verzögerungen resultieren aus starken Preissteigerungen bei RAM und Speicher aufgrund globaler Engpässe. Das Unternehmen erläuterte die Änderungen in einem kürzlichen Blogbeitrag und sprach die Auswirkungen auf Produktionskosten und Preise an.

Drei Monate nach der Vorstellung dreier neuer Hardware-Produkte kündigte Valve in einem Blogbeitrag vom 5. Februar 2026 Verschiebungen ihrer Veröffentlichungen an. Die Steam Machine, positioniert als Wohnzimmergerät, das Konsolen und Einstiegs-PCs verbindet, war ursprünglich für Q1 2026 geplant, zusammen mit dem Steam Frame – einem Snapdragon-betriebenen VR-Headset – und einem aktualisierten Steam Controller. Nun zielen alle drei auf die erste Hälfte des Jahres ab wegen «Speicher- und Speicherengpässen, von denen Sie wahrscheinlich gehört haben».Die Basiskonfiguration der Steam Machine umfasst 16 GB DDR5-RAM und 512 GB Speicher, was sie besonders anfällig für Preissteigerungen macht. Die Einzelhandelspreise für Komponenten sind dramatisch gestiegen: Ein 16-GB-DDR5-SODIMM-Kit stieg von 67 £ auf 148 £ bei Amazon UK seit Valves Ankündigung im November, während ein 512-GB-2230-NVMe-SSD von 54 £ auf 88 £ kletterte. Größere 2-TB-Laufwerke verzeichneten noch steilere Anstiege, von 129 £ auf 244 £. Diese globalen Steigerungen, die die gesamte PC-Branche betreffen, könnten auch die nächste Konsolen-Generation verzögern.Das Steam Frame, im Wesentlichen ein kompaktes Gaming-PC mit 16 GB LPDDR5X-Speicher und Optionen für 256 GB oder 1 TB Speicher, steht unter ähnlichen Kostenpressures. Valve hatte es unter die 919 £ des Valve Index preisen wollen, aber Anpassungen sind nun erforderlich. Der Steam Controller bleibt relativ unbetroffen, ist aber an die anderen Launches gebunden.Valves Beitrag beantwortete auch FAQs zu Themen wie RAM- und Speicher-Upgradierbarkeit, fortlaufender Unterstützung für den Valve Index und erwarteter Steam-Machine-Leistung. Weitere Updates werden in den kommenden Wochen versprochen, während das Unternehmen diese Lieferkettenprobleme meistert, die mit der breiteren KI-getriebenen Nachfrage zusammenhängen.

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