Analyst bezweifelt Zukunft der nächsten Xbox inmitten Game Pass-Preiserhöhung

Gerüchte deuten darauf hin, dass die Xbox-Konsolen-Ära aufgrund steigender Game Pass-Kosten enden könnte. Der Wedbush-Securities-Analyst Michael Pachter warnt, dass der hohe Preis des Abonnementmodells die Hardware-Verkäufe untergraben könnte. Microsoft setzt die Entwicklung seiner nächsten Konsole fort, die für 2027 geplant ist.

Gerüchte kursieren, dass das traditionelle Xbox-Konsolen-Geschäft seinem Ende entgegengehen könnte, angetrieben durch die jüngste Preiserhöhung von Xbox Game Pass durch Microsoft. Die Game Pass Ultimate-Stufe, die Tag-eins-Zugang zu neuen Releases bietet, kostet nun 30 Dollar pro Monat, was jährlich 360 Dollar ergibt. Dies vergleicht sich mit den etwa 140 Dollar, die viele Gamer jährlich für einige ausgewählte Titel ausgeben. Der Wedbush-Securities-Analyst Michael Pachter, einst optimistisch bezüglich des Wachstums von Game Pass, äußert nun Bedenken, dass das Abonnement die Budgets der Spieler belasten und die Verkäufe des kommenden Xbox-Hardware nicht ankurbeln könnte. „Das Problem mit Game Pass war, dass es alles oder nichts war“, sagte Pachter und plädierte für eine flexiblere „à la carte“-Option, um diejenigen anzuziehen, die Spiele einzeln kaufen. Er argumentiert, dass die starke Bindung des Konsolen-Appeals an den Dienst ihr eigenständiges Wert untergräbt, insbesondere ohne starke Exklusivtitel. Spekulationen deuten auf die nächste Xbox hin, die unter dem Codenamen „Magnus“ läuft, als ein Hybridgerät, das PC- und Konsolenfunktionen kombiniert, potenziell sogar Steam unterstützt. Pachter bleibt jedoch skeptisch und betont die Notwendigkeit überzeugender Exklusivitäten, um Käufer anzuziehen. Microsoft zeigt keine Anzeichen, das Projekt zu stoppen. Anfang Februar bestätigte AMD-CEO Lisa Su, dass die Konsole auf Kurs für eine Veröffentlichung 2027 ist. Asha Sharma, die neue Leiterin von Microsoft Gaming, hat bestätigt, dass Hardware-Entwicklung Priorität hat. Die ehemalige Xbox-Präsidentin Sarah Bond beschrieb das System als „High-End“, obwohl steigende Kosten für Komponenten wie Speicher und RAM den Preis weiter erhöhen könnten. Die Kombination aus einer Premium-Konsole und teurem Abonnement testet die Bereitschaft der Gamer, in das Microsoft-Ökosystem zu investieren.

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