Xbox-Chefin Asha Sharma: Speicherkosten beeinflussen Preisgestaltung von Project Helix

Xbox-Managerin Asha Sharma hat eingeräumt, dass anhaltende Speicherengpässe Auswirkungen auf den Preis und die Verfügbarkeit der Next-Generation-Konsole Project Helix haben werden. In einem aktuellen Interview erklärte sie, dass das Unternehmen angesichts der dynamischen Marktbedingungen noch keinen Zeitplan für die Markteinführung bekannt geben könne. Sharma betonte, man konzentriere sich auf Faktoren, die innerhalb des Einflussbereichs von Xbox liegen.

Asha Sharma, Leiterin der Xbox-Sparte, äußerte sich in einem Interview mit Stephen Totilo von Game File zur RAM-Krise. Sie stellte direkt klar: „Die Speicherkosten werden sich auf die Preisgestaltung und die Verfügbarkeit auswirken.“ Sharma fügte hinzu: „Wenn wir darüber nachdenken, dort zu sein, wo die Welt spielt, werden wir das berücksichtigen. Daher sind wir derzeit noch nicht bereit, einen Zeitplan für die Markteinführung zu nennen. Die Welt ist ziemlich dynamisch.“ Sie merkte an, dass sich das Team darauf konzentriere, „was in unserer Kontrolle liegt“. Die durch KI-Nachfrage bedingten Engpässe haben bereits an anderer Stelle in der Branche zu Veränderungen geführt. Valve hat seine Veröffentlichungspläne für die Steam Machine und Steam Frame angepasst, während Sony seine Strategie für die nächste Konsolengeneration überarbeitet hat. Branchenprognosen deuten darauf hin, dass die Speicherprobleme bis Ende 2027 oder Anfang 2028 anhalten werden. Xbox hat seit Sharmas Amtsantritt rasante Entwicklungen erlebt, darunter ein neues Logo und eine Preissenkung für den Game Pass. Diese folgen auf kürzliche Diskussionen, in denen Sharma eine Rückkehr zu exklusiven Spielen nicht ausgeschlossen hatte. Ihr vorsichtiger Ansatz spiegelt die umfassenderen Herausforderungen wider, vor denen Konsolenhersteller stehen.

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