Xbox-CEO Asha Sharma erklärte, dass ein gesundes Konsolengeschäft zwar notwendig, für den Erfolg aber nicht ausreichend sei. Sie äußerte sich in einem Interview vor dem Hintergrund der laufenden Entlassungen bei Microsoft Gaming.
Sharma sagte gegenüber Fortune, dass sich das Unternehmen im vergangenen Jahrzehnt verzettelt habe, indem es auf zu viele Projekte gleichzeitig setzte, anstatt sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Sie betonte, dass die Ressourcenzuweisung der wichtigste Indikator für eine Strategie sei.
Die Kommentare fallen in eine Zeit, in der Microsoft im laufenden Geschäftsjahr 3.200 Stellen in seiner Gaming-Sparte streicht. Fünf übernommene Studios werden ausgegliedert, während bei anderen Stellenkürzungen anstehen.
Sharma hob neue Exklusivtitel wie Gears of War: E-Day hervor und erklärte, dass Minecraft andere Teams finanziert habe, auch wenn es hinter Konkurrenten wie Roblox zurückbleibe. Sie schrieb, dass Xbox das Ziel verfolge, täglich mehr als eine Milliarde Menschen zu unterhalten und im Jahr 2027 wieder zu wachsen.