Shawn Layden, der ehemalige Leiter von Sony Interactive Entertainment America, hat sich öffentlich zu den jüngsten Schritten von Xbox geäußert. In LinkedIn-Beiträgen beschrieb er die Veränderungen als Ausdruck eines Missverständnisses der Branche.
Layden reagierte auf eine Liste von Xbox-Maßnahmen, die einen neuen CEO, ein Rebranding, neue technische Einstellungen sowie Pläne zur Schließung von Studios wie Ninja Theory, Double Fine und Compulsion Games umfassten. Er schrieb, dass diese Schritte ein „grundlegendes Missverständnis darüber, wie sich die Welt der interaktiven Unterhaltung bewegt“, zeigen würden.
In einem weiteren Kommentar fügte Layden hinzu, dass „hier der SpaceX-Euphemismus zutreffen könnte: ‚Schnelle ungeplante Demontage‘“ (Rapid Unscheduled Disassembly). Er merkte an, dass „die letzten paar Wochen eine echte Achterbahnfahrt waren“ und drückte sein Mitgefühl für die betroffenen Entwicklerteams aus.
Layden leitete zuvor die Einführung der PS5, die sich über 93 Millionen Mal verkauft hat, und beaufsichtigte die Übernahme von Insomniac Games. Er hatte bereits früher Bedenken geäußert, dass die Konsolidierung der Branche die Kreativität in kleineren Studios beeinträchtigen könnte.