Microsoft verzeichnet weitere Abgänge in der Xbox-Führungsebene: Die Corporate Vice President Lori Wright und die General Managerin für Gaming-KI, Haiyan Zhang, verlassen das Unternehmen nach jeweils über einem Jahrzehnt. Zhang wechselt zum Gaming-Team von Netflix. Diese Abgänge folgen auf den kürzlich bekannt gegebenen Ruhestand von Xbox-CEO Phil Spencer sowie weitere Veränderungen auf Führungsebene, die im letzten Monat angekündigt wurden.
Lori Wright, Corporate Vice President für Partnerschaften, Geschäftsentwicklung und Marketing, kündigte ihren Abschied nach einem Jahrzehnt bei Microsoft und Xbox an. In ihrem LinkedIn-Beitrag drückte sie ihre Dankbarkeit gegenüber Kollegen und Partnern aus, nannte jedoch keine spezifischen Zukunftspläne und erklärte: 'Was als Nächstes kommt, darauf bin ich gespannt; ich hoffe auf viele schöne Sonnenauf- und -untergänge und darauf zu entdecken, was dazwischen liegt.'
Haiyan Zhang, General Managerin für Gaming-KI bei Xbox, reflektierte in einem LinkedIn-Beitrag über ihre Zeit bei Microsoft und beschrieb ihren Wechsel als den Eintritt in die 'nächste Phase meiner Karriere' für ein 'neues Abenteuer jenseits von Microsoft'. Sie bestätigte ihren Wechsel zum Gaming-Team von Netflix. Auf eine Frage von Tom Warren von The Verge auf X/Twitter antwortete sie locker: 'Es ist nur ein neuer Job, Leute. Anscheinend machen [Leute] so etwas :)'. Zu einem Kommentar, der ihren Abschied mit 'Ratten, die ein sinkendes Schiff verlassen' verglich, bemerkte sie spitzfindig: 'Manchmal geht es einfach nur um MICH und sonst niemanden.' Zhang lobte die Microsoft-Kultur der 'Neugier, Akzeptanz und Inklusion' und äußerte die Hoffnung, diese weiterzutragen.
Diese Abgänge reihen sich in die jüngsten Umstrukturierungen der Xbox-Führungsebene ein, darunter der Ruhestand von Phil Spencer nach fast 40 Jahren, der Rücktritt von Sarah Bond und die Ernennung von Asha Sharma zur Gaming-CEO. Microsoft informierte kürzlich über seine Konsole der nächsten Generation, Project Helix, die laut Sharma die Leistungsführerschaft übernehmen und sowohl PC- als auch Xbox-Spiele unterstützen soll. Ende letzten Jahres betonte CEO Satya Nadella Steam als einen wichtigen Konkurrenten.