Asha Sharma, die neue Gaming-Chefin von Microsoft, soll Gespräche über die Bündelung von Xbox Game Pass mit Netflix geführt haben, um die Kosten für Abonnenten zu senken. Diese Bemühungen folgen auf kürzliche Preiserhöhungen für den Dienst. Die Ideen entstanden aus Unterhaltungen mit Netflix-Co-CEO Greg Peters.
Asha Sharma leitet Microsoft Gaming seit etwa einem Monat und tritt damit die Nachfolge von Phil Spencer an. Laut einem Profil in The Information hat Sharma unmittelbar nach ihrem Amtsantritt die „This Is An Xbox“-Marketingkampagne beendet und alle Spuren davon von den Kanälen von Microsoft entfernt. Sie prüft zudem Wege, den Game Pass angesichts der Herausforderungen für den Dienst erschwinglicher zu machen. Netflix-Co-CEO Greg Peters bestätigte, Ideen mit Sharma besprochen zu haben, darunter eine mögliche Bündelung von Game Pass mit Netflix-Abonnements. Ziel ist es, die effektiven Kosten für Nutzer zu senken, nachdem Microsoft den Preis für Game Pass Ultimate im letzten Herbst auf 30 Dollar erhöht hatte. Microsoft hat eine werbefinanzierte Stufe für den Game Pass in Betracht gezogen, ähnlich dem 2022 eingeführten Modell von Netflix. Eine solche Stufe könnte durch einen niedrigeren Einstiegspreis mehr Abonnenten gewinnen und gleichzeitig Werbeeinnahmen generieren. Diese Schritte erfolgen in einer Zeit, in der Xbox mit einem Rückgang der Plattformnutzung zu kämpfen hat, wobei Sharma bisher noch keine umfassende strategische Neuausrichtung skizziert hat. Zuvor erwähnte sie im Zuge der Umstrukturierung eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Konsole, und Project Helix – ein Gaming-PC für Xbox-Titel – befindet sich weiterhin in der Entwicklung.