Die neue Microsoft Gaming-CEO Asha Sharma informierte die Belegschaft in einem internen Memo darüber, dass der Game Pass für Spieler zu teuer geworden sei und Änderungen erfordere. Sie bezeichnete den Dienst als zentralen Bestandteil des Wertversprechens für Xbox-Gaming, betonte jedoch die Notwendigkeit für eine bessere Preis-Leistungs-Relation auf kurze Sicht sowie ein flexibleres System auf lange Sicht.
Asha Sharma, die vor Kurzem die Leitung als Microsoft Gaming-CEO übernommen hat, schrieb in dem Memo diese Woche, dass das aktuelle Game Pass-Modell nicht endgültig sei. „Game Pass ist zentral für den Wert des Gamings auf der Xbox. Es ist jedoch auch klar, dass das aktuelle Modell nicht das letzte Wort ist“, erklärte sie. „Kurzfristig ist Game Pass für die Spieler zu teuer geworden, daher brauchen wir ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Langfristig werden wir Game Pass zu einem flexibleren System weiterentwickeln, wofür Zeit zum Testen und Lernen erforderlich ist.“ Wie zuerst von The Verge berichtet, nahm Sharma zu Online-Gerüchten über die Preisgestaltung und die Inhaltsstrategie des Dienstes Stellung und versprach baldige weitere Gespräche. Sie wies darauf hin, dass man sich der Spekulationen bewusst sei, unter anderem von dem Windows Central-Reporter Jez Cordon, dass Microsoft die Aufnahme von Call of Duty-Titeln in den Game Pass zum Erscheinungstag überdenken könnte. Game Pass startete 2017 zunächst für 10 Dollar pro Monat. Microsoft führte ihn später mit Xbox Live Gold zusammen, benannte ihn in Game Pass Ultimate zum Preis von 15 Dollar monatlich um und erhöhte den Preis im letzten Herbst vor der Veröffentlichung von Call of Duty: Black Ops 7 nach der Übernahme von Activision Blizzard auf 30 Dollar. Das Unternehmen hat werbefinanzierte Stufen zur Kostensenkung geprüft, ähnlich wie bei Streaming-Diensten. Sharma traf sich letzten Monat mit Netflix-Co-CEO Greg Peters, um eine mögliche Bündelung von Game Pass mit Netflix zu erörtern. Sie deutete an, dass keine der Xbox-Strategieoptionen ihrer Vorgänger, einschließlich Phil Spencer, vom Tisch seien.