Microsoft prüft, ob Call of Duty-Titel künftig nicht mehr direkt am Tag der Veröffentlichung im Xbox Game Pass verfügbar sein sollen. Der Windows Central-Journalist Jez Corden erklärte, dass Xbox-Führungskräfte aufgrund der Auswirkungen der Blockbuster-Reihe auf die Abonnementeinnahmen Risse in der aktuellen Strategie sehen. Die potenzielle Änderung erfolgt vor dem Hintergrund kürzlich erhöhter Preise für den Dienst.
Jez Corden von Windows Central enthüllte in einem aktuellen Video, dass Xbox erwägt, Call of Duty noch in diesem Jahr aus dem Game Pass zu nehmen. Er führte diese Überlegung auf finanziellen Druck zurück und stellte fest, dass die Reihe sowohl die Nachhaltigkeit des Game Pass als auch ihr eigenes Verkaufsmodell stört. Corden erklärte, dass die Aufnahme eines solch bedeutenden Titels erhebliche Einnahmen von der fortlaufenden Akquise neuer Inhalte abzieht, während das Angebot einer günstigeren Alternative zum Vollpreis den direkten Verkauf des Spiels beeinträchtigt. Er sagte: 'Der Game Pass hat das Geschäftsmodell von Call of Duty ziemlich negativ gestört.' Corden spekulierte über mögliche Lösungen, wie die Einführung von Premium-Stufen für große Neuerscheinungen, betonte jedoch die Unsicherheit. 'Wenn sie Call of Duty dieses Jahr aus dem Game Pass nehmen, was nach dem, was ich gehört habe, eine Möglichkeit ist, wird das meiner Meinung nach einige der Risse in der Strategie offenbaren', fügte er hinzu. Microsoft hat kürzlich die Preise für den Game Pass erhöht, wobei Corden dies teilweise mit der Dominanz von Call of Duty in Verbindung brachte. Er stellte fest, dass der Gesamtumsatz gesunken ist, da die Verkäufe von Call of Duty zurückgingen, da das Spiel weiterhin nicht exklusiv ist.