Satya Nadella erklärte, dass die Xbox nach Jahren hoher Investitionen mit begrenzten Erträgen ein wirtschaftlich tragfähiges Wachstum anstreben müsse. Er äußerte sich dazu am 10. Juni auf dem „Hard Fork“-Event der New York Times.
Nadella stellte fest, dass Microsoft seit 25 Jahren Ressourcen in die Xbox investiert, es jedoch schwierig war, die Plattform effektiv zu monetarisieren. Er wies darauf hin, dass mehr Umsatz durch Xbox-Spiele über YouTube generiert wird als durch Microsoft selbst.
Die Rentabilitätsmargen von Xbox liegen aktuellen internen Bewertungen zufolge bei nur 3 Prozent. Die neue Xbox-Leiterin Asha Sharma plant nach ihren ersten 100 Tagen im Amt für die kommenden 100 Tage eine Überprüfung, um die Erwartungen an Hardware und Publishing anzupassen.
Steigende Kosten im Zusammenhang mit KI und Cloud-Computing haben die Preise für Halbleiter und Speicher in die Höhe getrieben, was die Pläne für die nächste Konsolengeneration erschwert. Nadella betonte die Notwendigkeit, Elemente wie den Game Pass, Hardware und Titel wie Call of Duty in einer profitablen Struktur zu vereinen, ohne dabei die zentralen Prioritäten aufzugeben.