Die Zahl der Druse-Fälle bei Pferden ist in Großbritannien im Jahr 2026 gestiegen, was Experten dazu veranlasst, Besitzer zu Wachsamkeit und zur Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen aufzurufen.
Bis zum 23. Juni wurden 274 Fälle im Rahmen des „Surveillance of Equine Strangles“-Programms registriert. Die Fälle erstrecken sich über Nordirland, Schottland, Wales und weite Teile Englands. Sollten sich die aktuellen Diagnosezahlen fortsetzen, deuten Prognosen auf etwa 600 bestätigte Fälle für das gesamte Jahr hin. Dies entspräche einem Anstieg von fast einem Viertel im Vergleich zu 2025. Helen Whitelegg von Redwings merkte an, dass etwas mehr als ein Drittel der betroffenen Pferde klinische Anzeichen der Krankheit zeigten. Sie betonte die Bedeutung der BEST-Protokolle, einschließlich der Impfung zur Stärkung der Immunität, der Trennung fremder Pferde und routinemäßiger Temperaturkontrollen. Die Tierärztin Mary Battersby von Dechra fügte hinzu, dass sich sowohl Druse als auch die Pferdegrippe schnell ausbreiten. Sie betonte, dass gute Biosicherheits- und Präventivmaßnahmen weiterhin unerlässlich seien, insbesondere während des Sommers, wenn Pferdebesitzer mit ihren Tieren häufig aktiver sind.