Suno, der KI-Musikgenerator, der derzeit mit Klagen von großen Musiklabels konfrontiert ist, wurde im vergangenen Jahr Ziel eines Hackerangriffs. Der Vorfall wurde diese Woche durch durchgesickertes Material bekannt, das Journalisten zugespielt wurde.
Der Sicherheitsvorfall ereignete sich im November 2025 und betraf veralteten Quellcode, der vom Unternehmen nicht mehr verwendet wird. Ein Sprecher von Suno erklärte, dass der Zugriff schnell unterbunden wurde und keine sensiblen persönlichen Daten kompromittiert wurden.
Die durchgesickerten Dokumente deuten darauf hin, dass Suno sein Modell trainiert hat, indem Millionen von Songs und Liedtexten von YouTube, Deezer, Genius und verschiedenen Stock-Musikbibliotheken gescrapt wurden. Der Hacker teilte 404 Media mit, dass er über das bloße Hacken von verfügbaren Zielen hinaus keine spezifische Motivation hatte.
Suno wird derzeit von Sony und der Universal Music Group wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt. Der Produzent Kenneth Blume, bekannt als Kenny Beats, hat das Unternehmen wegen der mutmaßlichen Verwendung seiner Musik in Trainingsdatensätzen kritisiert.