Die Musikindustrie hat Pläne für freiwillige Kennzeichnungen bei Musikstücken bekannt gegeben, die generative KI verwenden. Der Vorstoß geht von großen Organisationen wie der RIAA und den Grammys aus.
Mehr als 35 Jahre nach Einführung des Parental-Advisory-Aufklebers schlagen Gruppen aus der Musikbranche digitale Markierungen für Titel vor, die durch KI erstellt oder unterstützt wurden. Eine gemeinsame Ankündigung der Recording Industry Association of America (RIAA), der Grammys, der SAG-AFTRA und anderer Akteure skizzierte ein System mit einem schwarzen „AI“-Block für vollständig KI-generierte Songs und einem kleineren „ai“-Block für KI-gestützte Titel. IFPI-CEO Vikki Oakley und RIAA-Vorstandsvorsitzender Mitch Glazier erklärten, Fans wollten wissen, wie generative KI in der Musik eingesetzt wird. Grammys-CEO Harvey Mason Jr. fügte hinzu, dass die Kennzeichnungen Kreativität und Urheberschaft in den Mittelpunkt der Songs stellen sollen. Der Vorschlag folgt auf Berichte, wonach KI-generierte Titel einen großen Anteil der neuen Uploads bei Diensten wie Deezer und Apple Music ausmachen. Es bleibt unklar, wann Streaming-Plattformen die Kennzeichnungen übernehmen werden.