Sony Music hat eine neue Klage gegen das KI-Musikunternehmen Udio eingereicht und damit die Zahl der Tonaufnahmen, um die es in dem laufenden Urheberrechtsstreit geht, erheblich erhöht.
Die Klage wurde am Montag eingereicht und weitet die Forderungen von 333 auf mehr als 30.000 Aufnahmen aus. Diese Änderung erhöht den potenziellen Schadensersatz von 50 Millionen US-Dollar auf 4,5 Milliarden US-Dollar.
Sony hatte Udio ursprünglich im Jahr 2024 gemeinsam mit der Universal Music Group und der Warner Music Group verklagt. Die beiden anderen Unternehmen schlossen später Lizenzvereinbarungen mit Udio ab und zogen sich aus dem Verfahren zurück.
Sony erklärt, dass die zusätzlichen Aufnahmen während des Offenlegungsverfahrens identifiziert wurden. Ein Bundesrichter hatte Sonys Antrag, diese in die ursprüngliche Klage aufzunehmen, zuvor abgelehnt.
Udio bleibt bei seiner Haltung, dass die Nutzung der Aufnahmen als Fair Use gilt. Sony argumentiert, dass Lizenzvereinbarungen mit anderen Unternehmen einen bestehenden Markt für derartige Rechte belegen.